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Zizerser Volley-News |
| 19.03.2010: Erfolgreiche Volleyball-Saison 2009/2010 für Zizerser Volley-Teams! |
Mit je einer Niederlage für das Damen- und Herrenteam, sowie zwei Siegen und zwei Niederlagen für die U21-Juniorinnen ist die Volleyall-Saison 2009/2010 für die Zizerser Teams zu Ende gegangen und gehört nun bereits der Vergangenheit an. Die Zizerser Herren hatten nach dem Aufstieg in die 3. Liga den Ligaerhalt als primäres Saisonziel formuliert. Nach dem sensationellen Saisonstart mit drei Siegen in den ersten drei Spielen wurden die Ambitionen plötzlich höher geschraubt. Doch das folgende Formtief mit fünf Niederlagen in Serie holte die Zizerser Mannen wieder zurück auf den Boden der Realität und der Ligaerhalt war plötzlich wieder das Hauptziel. Mit den zwei Siegen in der Rückrunde konnte der Ligaerhalt aber dann doch relativ problemlos gesichert werden und die Zizerser Herren belegen mit dem 4. Schlussrang einen blitzsauberen Mittelfeld-Rang...drei Teams sind besser, drei Teams schlechter rangiert. Somit sind die Zizerser Spieler mehr als zufrieden mit der vergangenen Saison. Sie wissen aber genau, dass in Zukunft mit einer etwas konstanteren Leistung viel mehr möglich sein wird, als nur ein Mittelfeld-Platz! Die U-21-Juniorinnen absolvierten ihre Meisterschaft in Turnierform. An vier verschiedenen Sonntagen bestritten sie je vier Spiele (auf zwei Gewinnsätze). Die Vorrunde gelang brilliant...die Zizerser Mädchen lagen nach zwei Turniertagen und mit nur einer einzigen Niederlage aus acht Spielen an der Tabellenspitze. Der Start zur Rückrunde verlief dann etwas harzig. Von den acht Rückrundenspielen wurde genau die Hälfte gewonnen. Mit insgesamt 11 Siegen und 5 Niederlagen belegen die jungen Zizerserinnen aber zum Schluss doch den ausgezeichneten zweiten Rang....punktgleich mit zwei anderen Teams, aber dank des besseren Satzverhältnisses sind sie vor diesen rangiert. Bravo!!!
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| 6. März 2010 - Herren mit Niederlage gegen Chur zum Saisonschluss! |
Und doch noch eine Klatsche zum Saisonschluss. Wobei man sich die 3:1 Niederlage auch ganz einfach noch schön reden kann. Schliesslich haben wir im Direktvergleich mit Chur dank insgesamt vier gewonnen Sätzen die Nase vorn. Deutlich wäre übertrieben. Zumindest nicht so deutlich wie letztes Jahr in der Viertliga, als wir als einziges Team den Erstplatzierten im Hin- und Rückspiel besiegen konnten. Sicher ist es ein angenehmer Wachrüttler auf das Saisonende hin und gibt uns Arbeit, auf die nächste Saison hin unseren Spielaufbau zu überdenken. Vielleicht gibt es auch in der Migros-Budget-Abteilung noch irgendeine Tablette, die Konstanz fördert? Die blauweissen Magnesiumpillen sind aus meiner Spielpraxis jedenfalls nicht mehr wegzudenken. Normalerweise reichen zwei. Gestern war es gar ein Fünfpillen-Match und das bei nur vier Sätzen. Hätte nicht gedacht, dass mein Körper mich zwingt, bereits mit 30 Lenzen über eine frühzeitige Volleypensionierung nachzudenken. Eigentlich hatte ich mir ja Hugo als Vorbild genommen, der mit seinen 47 Jahren noch hüpft wie ein Fohlen, das man nach dem Winter erstmals im Frühling wieder auf die Wiese freigelassen hat. Zu behaupten, dass die zwei besten Ereignisse des Matchs das anschliessende Duschen und Schorle-Trinken gewesen wären, wäre jedoch ein wenig unangebracht. Es gab nämlich einige Höhepunkte, auch wenn die einzelnen Satz-Resultat eine deutliche Sprache zu sprechen scheinen. Die Sätze 1,2 und vier gestalteten sich leider ziemlich identisch. Zu viele Schwächen auf Zizerser Seite und eine Churer Mannschaft, die nicht überragend, jedoch sehr konstant auftrat. Starke Churer Aufschläge prallten auf schwache Zizerser Abnahmen – vor allem in den ersten beiden Sätzen, was leider eine für uns ziemlich unangenehm klare Führung der Churer zur Folge hatte. Im dritten Satz fanden wir endlich ins Spiel und konnten gerade gegen Schluss des Satzes klar dominieren. Auch im vierten Satz sah es lange Zeit nach einer Wiederholung des dritten aus. Aber Mitte Satz war dann doch plötzlich der Wurm wieder drin. Immerhin: Ein paar tolle Abwehr- und Angriffsaktionen konnten wir dem zahlreich erschienen Fanpublikum zeigen, insgesamt war es aber doch eher eine enttäuschende Vorstellung. Eine Klatsche eben. Wir als Team klatschen auch. Unseren Fans, die uns doch immer wieder an die Spiele begleitet und ermutigt haben. Wir freuen uns an unserer ersten 3. Liga-Saison, welche unsere Erwartungen erfüllt hat. Nicht übertroffen, aber völlig zufriedenstellend. Jetzt freuen wir uns auf den Sand … und auf die nächste Saison, in der wir uns bestimmt noch ein, zwei Ränge nach vorne schieben werden. Toll, wenn auch ihr dann wieder mit dabei wärt! Andreas „Boppi“ Boppart |
| 13. Februar 2010 - 3:0-Niederlage der Herren gegen Surselva! |
Wir hatten mit Surselva vom Hinspiel her noch ein Hühnchen zu rupfen. Unglücklicherweise mussten am Ende doch wieder wir Federn lassen. Ein Ziel hatten wir jedoch erreicht: Wir verkauften uns teurer, als beim ersten Mal. Die Satzresultate täuschen leider über einen sehr ansehnlichen Kampf hinweg. Im dritten Satz schrammten wir dann sogar nur hauchdünn am Satzgewinn vorbei. Klare Sache ist: Surselva hat sich den Sieg verdient, wir ziehen unseren Kamm … äh Hut. Trotzdem konnten wir über weite Strecken dagegen halten und erspielten uns tolle Punkte. Sehr erfreulich war, dass wir während den drei Sätzen als Mannschaft eine konstante Leistung zeigten und nicht einen der bereits schon so berüchtigten Einbrüche erlitten … oder besser: durchlitten. Nur lief die Angriffsmaschinerie auf der Gegenseite auch ziemlich holperfrei, während sie gleichzeitig ein starkes Blockspiel aufzogen. Die Angriffe kamen oft über alle drei Positionen ziemlich schnell, geblockt wurde meist im Doppel. Im Nachhinein war klar, dass wir vielleicht ein, zwei Finten mehr hätten einstreuen können. Aber im Nachhinein war das Spiel ja dann auch schon gelaufen. Wir gratulieren Surselva zum Aufstieg in die 2. Liga und sind zufrieden mit unserer Leistung. Andreas „Boppi“ Boppart |
| 2. Februar 2010: Weiterer Herren-Sieg - 3:0 gegen Pfäffikon! |
Während vor dem Lärchensaal die Schneeflocken in unzählbaren Massen sanft und lautlos den Boden küssten, ging es hinter der grossen Scheibenwand ungleich härter und lärmintensiver zu. Volley-Zizers war vom Winterschlaf erwacht, auch wenn das ganze Dorf unter der weissen Pracht noch zu schlafen schien. Es war ein «gfreutes» Spiel, mit vielen äusserst sehenswerten Angriffspunkten. Sicher nicht perfekt, gerade im Bereich der Feldverteidigung und Beinarbeit noch verbesserungswürdig, aber dennoch eine klare Sache. Würde der Spielball am Ende an den besten Spieler verschenkt werden, dann wäre wahrscheinlich Jochi jetzt der stolze Besitzer. Phasenweise schienen die Gegner ob seinen Blocks den Kopf zu verlieren. Es erinnerte mich an meine Jugend, als ich oft die eine Seite des Pingpongtisches hochklappte und dann mit diesem Vertikalplatten-Gegner Tischtennis spielte. Wobei unschwer zu erahnen ist, dass am Ende immer ich der Verlierer war, weil mein Opponent den Ball einfach immer zurückspielte, egal wie angeschnitten oder hart ich ihn geschlagen hatte. Ich hatte deshalb keine Empahtie-Probleme, im Hinblick auf Pfäffikons Angreifertruppe. Auch Thomas dürfte gut geschlafen haben, weil er einen Ball nach dem anderen an dem gegnerischen Doppelblock sauber in die Mitte des Feldes vorbeischlug, -schob und – drückte … halt einfach dahin, wo ganz bestimmt jedesmal kein Pfäffiker stand. Eigentlich könnte ich mit meinen Spielerehrungen jetzt auch einfach weiterfahren, da es eine konstante Mannschaftsleistung war. Anders lässt sich nicht erklären, wieso Zizers klar in drei Sätzen gewann und dabei über grosse Strecken mit einem angenehmen Punktepolster vorne lag. Niemand ist überrascht, wenn ich schreibe, dass wir gerade zu Beginn des Spieles den grössten Rückstand aufzuholen hatten. Wobei er sich diesmal glücklicherweise auf wenige Punkte beschränkte, da wir ungewöhnlich schnell zu unserem Spiel fanden und unseren Rhythmus von da an durchzogen. Pfäffikons Versuch, das Spiel zu wenden und doch noch einen Satzgewinn oder vielleicht gar einen Sieg zu erringen, war etwa genauso aussichtslos wie der Kampf meines Skoda Fabias vor dem Lärchensaal, vom Schnee nicht zugedeckt zu werden. Ich weiss nicht, auf welcher Seite der Scheibenfront der Kampf dramatischer war. Während draussen die Flocken in Angriffslaune den Widerstand des Skodas brachen, waren es drinnen unsere Angriffsbälle und die Verteidigungsarbeit, die Pfäffikons Gegenwehr nie so richtig auflodern liessen. Im Gegensatz zu Pfäffikon hatte mein Auto wenigstens mich, der es dann wieder liebevoll und tröstend ausbuddelte. Die Pfäffiker werden diese schmerzliche Niederlage sicherlich auch irgendwie überwinden – ohne mich. Schliesslich hatten sie eine Saison Zeit, sich eine fruchtende Verarbeitungsstrategie zurechtzulegen. Wobei sie darin vielleicht ebenso erfolglos geblieben sind, wie beim gestrigen Spiel, was den letzten Tabellenplatz erklären würde. Mit dem Sieg positionieren wir uns sauber im Mittelfeld der 3. Liga, mit Entwicklungsmöglichkeiten in alle Richtungen, wobei wir uns in diesem Fall vom Schneeflocken-Bild lösen, bei denen es eigentlich nur immer runter geht. Wir ziehen die andere Richtung ganz klar vor. Andreas „Boppi“ Boppart |
26. Januar 2010 |
Rückkehr auf die Erfolgsstrasse Der Start ins neue Jahr ist den Zizerser Teams gründlich missglückt. Doch inzwischen sind die Zizerser Damen und Herren wieder auf die Erfolgsstrasse zurückgekehrt und lassen auf neue Heldentaten hoffen. Hier die Berichte der drei Herrenspiele, die im Januar stattgefunden haben: 25. Januar - Zizers : Chur (3:0) SIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEGGGGG!!! Der erste Sieg im neuen Jahr und ein wichtiger. Spannend, dass ich schon fast vergessen hatte, wie sich so ein Sieg anfühlt. Die Vorzeichen versprachen jedoch alles andere als Hoffnung. So sah es am Mittag des Spieltages noch so aus, als würden wir nur zu sechst antreten. Am Abend brachten wir es dann doch immerhin auf acht und eine ansehnliche Formation. Wobei die uns nicht viel half, so schien sich das altbekannte Zizerser-Muster gleich schon wieder zu bestätigen: das gefürchtete Anfangstief. Noch ehe wir es versahen und von Trainer Hugo wie Dornröschen aus dem Schlaf wachgeküsst wurden – wobei der verbale Kuss von Hugo sicherlich dem Dornröschen-Küsserprinzen um Längen nachstand – lagen wir auch schon 2:14 zurück. Ein bitterer Cocktail an Gefühlen: 2 dl Frustration, 3 dl Verzweiflung und doch immer noch ein Schuss Hoffnungsflavour, garniert mit einem Schnitz «Was-mach-ich-denn-bloss-falsch». Doch dann kam zur grossen Überraschung von Chur alles anders. Wir waren mindestens ebenso überrascht, versuchten aber völlig abgebrüht und unüberrascht aus unserem Trikot zu gucken. Marcel packte vorne eine schier unheimliche Blockserie aus, die den Churern Verzweiflungsschweiss auf die Stirn trieb. Zeitweise schien es, als würde er zwischen den Sprüngen gar nicht mehr mit den Füssen den Boden berühren, vielleicht um Zeit zu sparen. Wahrscheinlich hatte er sich auch einfach im Netz verheddert und hing ein paar Bälle hilflos fuchtelnd in der Luft, während Chur unglücklicherweise jedesmal seinen Block anspielte, der eigentlich gar kein Block war, sondern ein «Hilfe-ich-hänge-im-Netz-holt-mich-hier-raus»-Signal. Uns war's egal. Wir liessen Marcel hängen. Und kämpften uns motiviert Punkt um Punkt wieder zum Anschluss, überholten ein konsterniertes Chur und gewannen den ersten Satz. Von dem Punkt an fand Chur nicht mehr ins Spiel. Wir dominierten den zweiten Satz über weite Strecken, genauso wie den dritten, in dem wir lange Zeit einen grösseren Vorsprung hatten. Trotzdem war das Endresultat jedes Mal sehr knapp. Aber wen stört das im Nachhinein bei einem 3:0? Na ja … die Churer wahrscheinlich. Symptomatisch für das Spiel war auch der Matchball, bei dem die Schiedsrichterin eine Doppelberührung gesehen hatte. Wahrscheinlich wurden 30% der Punkte durch solche Doppelberührungen entschieden – vielleicht hatte die Schiedsrichterin gerade herausgefunden, dass man so was pfeifen darf und wollte ein bisschen üben. Ansonsten machte sie ihren Job souverän. Genauso wie wir auch. Wobei Hugo zurückhaltend meinte, wir wären bloss die bessere von den zwei schlechten Mannschaften gewesen an diesem Abend. Ich würde dies weitaus positiver beschreiben. Bei den Abnahmen besteht nach wie vor Übungsbedarf. Einige Angriffe entlockten der Zuschauerarena jedoch immer mal wieder ein staunendes Oh und ein bewunderndes Ah … und ich war nach dem Spiel ja sowas von Endorphinbedusselt, dass ich zu gar keiner neutralen Spielbetrachtung mehr fähig bin. Hugo auch nicht. Insgesamt war es eine beachtliche, zumindest mentale Teamleistung. Das waren wieder einmal die Volley-News aus Zizers. Am Mikrofon: Dornröschen. 18. Januar - Zizers : Galina (0:3) Langsam nervt’s. Es macht schlicht keinen Spass, Matchberichte zu schreiben, wenn man dabei ständig den Gegner belobsingen muss. Eigentlich wollte ich deshalb hier einen Schreibstreik starten, bis wir den nächsten Sieg einfahren. Langsam krieg ich aber Angst, dass ich dann im dümmsten Fall bis zur nächsten Saison nichts mehr zu schreiben hätte, deshalb lass ich das lieber und malträtiere scheinfröhlich weiter meine Tasten. Im ersten Satz erwischten wir zizerstypisch einen deftigen Kaltstart, was uns einen derart grossen Rückstand bescherte, dass trotz passablen Leistungen in der zweiten Satzhälfte der Satz von Anfang an verloren war. Wir steigerten uns zwar, zeigten auch ein paar schnelle Angriffsbälle und freche Finten, leider reichte es weder im zweiten noch im dritten Satz zum Gewinn. Obwohl wir in beiden Sätzen streckenweise in Führung lagen, mussten wir beide den Galinesen überlassen, den dritten Satz mit einem bitteren 23:25 – obwohl wir bis kurz davor den Satz noch mit 21:16 souverän angeführt hatten. Natürlich war die Ausgangslage für Zizers nicht einfach, da wir nebst diversen Ausfällen auch noch durch die höchste Ebene – den Staat höchstpersönlich – geschwächt worden waren (Mittelangreifer Marcel wurde zu grünen Zwangsferien abgezogen). Wahrscheinlich wollte die auslandpolitisch gebeutelte Schweiz damit die aussenpolitischen Beziehungen zumindest zu einem Land ein wenig aufpolieren – zum Liechtenstein. Auf unsere Kosten. Das ganze riecht nach einem dicken Skandal und wir überlegen, den Match wiederholen zu lassen. 08. Januar - Näfels : Zizers (3:1) Das war ein absolut gelungener Traumstart in die zweite Saison-Hälfte. Also für Näfels, meine ich. Unsere 50:50 Quote ist somit dahin und die Verliererstrasse ist bereits länger geworden, als unser goldener Siegeszug am Saisonstart. Ich wollte mich beinahe der Versuchung hingeben, einfach den ersten Spielatz so stark auszuschmücken und zu glorifzieren, dass dabei vielleicht vergessen ginge, dass immer mindestens noch zwei andere Sätze folgen. In unserem Falle noch drei. Insgesamt also vier, wovon nur einer wirklich zu lobhudeln wäre, was auch schon das Endresultat von 3:1 gegen uns erklärt. Eingestiegen waren wir eigentlich absolut toll. Ganz klare Zizerser-Dominanz im ersten Satz, gerade auch dank starken Aussenangriffen und die Sache schien gegessen zu sein. Doch dann kam der Einbruch. Das Spielgeschehen schwenkte um und im zweiten Satz war Näfels klar die spieldominierende Mannschaft. Von Zizers kam weder Druck noch Gegenwehr. Leicht verwirrt versuchten wir uns dann, im dritten Satz wieder aufzurappeln, leider war dieser Satz die Zwillingsschwester vom ersten. Hatte doch niemand ahnen können, dass die beiden sogar noch eine Drillingsschwester hatten. Vielleicht lags an meinem Jet-lag, das ich nicht wirklich ins Spiel gefunden habe, schliesslich kam ich gerade erst von Atlanta direkt auf den Match nach Hause und die Zeitverschiebung hatte mir die ganze wunderschöne Nacht geraubt. Aber das gerade die ganze Mannschaft jetlagisiert war, das kann ja wohl nicht sein. Nachwehen von Weihnachtsgebäck können auch nicht geltend gemacht werden, da sich diese ja schliesslich auch bei Näfels hätten ausgleichend bemerkbar machen müssen. Ich hatte sicherlich noch Umstellungsschwierigkeiten, da ich am Vorabend an einen NBA Basketball-Match von den Hawks gegen die Jersey Nets mitgefant hatte. Deshalb habe ich wahrscheinlich dann auch den Ball ins Netz gedonnert, anstatt darüber hinaus. Spielumstellungsschwierigkeiten. Wir hofften also als Mannschaft irgendwie im dritten und vierten Satz, wie das Wappentier von Atlanta – der Phönix aus der Asche – wieder aufzuerstehen. Leider war am Ende nichts von Phönix zu sehen. Am Ende blieb nur Asche. Wir beginnen also ganz einfach wieder mal von vorne und üben an unseren Abnahmen. Wären nämlich die gekommen … und hätten die Pässe funktioniert … die Angriffe gepasst … und die Blocks richtig gestanden … dann wird’s für den Gegner gegen Zizers schwer.
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| 23. Dezember 2009 |
Zwei Siege für Damen, erneute Niederlage für Herren Zum Abschluss der Vorrunde glänzten die Zizerser Damen mit zwei Auswärts-Siegen. Der erste der beiden Siege wurde am Mittwoch, 16. Dezember im Achtelfinal des Bündner-Cups gegen die starken Damen von Volley Masans aus der Stadtmeisterschaft eingefahren. Die Masanserinnen sind eine technisch starke Mannschaft, die viel Routine besitzt und vor Jahren auch schon den Bündner-Cup gewonnen hat. Obwohl die Zizerserinnen leicht zu favorisieren waren, zeigte sich schon kurz nach Spielbeginn, dass sich die zwei Teams mehr oder weniger ebenbürtig waren. Beidseits wurde sich nichts geschenkt und es entwickelte sich ein spannender Cup-Fight. Denn ersten Satz gewannen die Masanserinnen, Satz zwei und drei ging an die Zizerser Damen, Satz vier wiederum an die Masanserinnen. Schliesslich zeigten sich die Zizerser Damen im fünften Satz nervenstark und entschieden dieses Cupspiel zu ihren Gunsten. Nur einen Tag später, am Donnerstag, 17. Dezember, reisten die Zizerserinnen nach Heiligenkreuz/SG, um gegen Pizol die Vorrunde abzuschliessen. Nur allzu gut erinnerten sich die Zizerser Spielerinnen ans vergangenen Jahr, als sie, ebenfalls in Heiligenkreuz, nach einer 2:0-Führung doch noch 2:3 gegen Pizol verloren. Nach dem Fünfsatz-Sieg vom Vortag gegen Masans verspürten die Zizerserinnen zu Beginn des Spieles einen leichten Anflug von Müdigkeit und verloren die ersten beiden Sätze. Nun erinnerte Coach Hugo die Spielerinnen nochmals an das vergangene Jahr, als die Pizolerinnen ihrerseits mit zwei Sätzen zurücklagen und das Spiel noch kehrten. Warum soll dies nicht auch für Zizers möglich sein? Und als weiteren Ansporn versprach der Coach den Zizerser Damen ein süsses Weihnachtsgeschenk, wenn es gelingen sollte, dem Spiel noch eine erfolgreiche Wende zu geben. Und der Motivationstrick glückte... die Sätze drei und vier gewannen die Zizersererinnen und es musste also nochmals ein fünfter Satz über Sieg und Niederlage entscheiden. Wiederum zeigten sich die Zizerser Spielerinnen nervenstark und entschieden das Spiel mit lautem Jubelgeschrei für sich und durften verdientermassen das versprochene Geschenk in Empfang nehmen. Mit drei Siegen und drei Niederlagen belegen die Zizerser Damen zum Abschluss der Vorrunde den vierten Zwischenrang mit nur zwei Punten Rückstand auf Rang drei. Ebenfalls mit drei Siegen und drei Niederlagen haben die Herren die Vorrunde abgeschlossen. Nach den drei Siegen in den ersten drei Spielen und der sich daraus ergebenden Euphorie folgten nun also drei Niederlagen in den nächsten drei Spielen und somit landeten die Zizerser wieder einigermassen auf dem Boden der Realität. Das Auswärtspiel am Samstag, 19. Dezember gegen March, nur 12 Tage nach der unglücklichen Heimniederlage (siehe Bericht unten), ging leider mit 3:1 verloren. Die Zizerser Herren kamen dabei nie richtig auf Touren, erreichten nie die richtige Betriebstemperatur an diesem hochwinterlichen Samstagabend. Im Wissen, dass der gleiche Gegner im vergangenen Jahr zwei mal besiegt werden konnte, steckten die Zizerser aber nie auf und konnten immerhin einen Satz für sich entscheiden. Zu mehr reichte es an diesem Tag aber leider nicht. Mit der ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen belegen die Herren ebenfalls wie die Damen den vierten Zwischenrang. |
| 7. Dezember 2009 |
Ärgerliche Niederlage für 3 . Liga Herren gegen March! Nach einer 2:0-Satzführung mussten die Zizerser Herren schlussendlich mit einer 2:3-Niederlage das Feld als Verlierer verlassen. Ein grosses Dankeschön geht an die geschätzten 10 Zuschauer/innen, die uns lautstark unterstützt haben!!! Hier nun aber der Bericht unseres Schreiberlings Andreas "Boppi" Boppart: Resultat:2:3 (25:21 / 25:23 / 20:25 / 11:25 / 12:15) Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcèl Camenisch, Jürg Conrad, Hugo Hafner, Joachim Hallauer, Martin Hofmann, Stefan Lang, Martin Melliger, Jonathan Schmidt, Andy Senn, Joel Zysset |
| 1. Dezember 2009 |
Sieg für 3. Liga Damen gegen Chur! Endlich! Nach den Niederlagen gegen Thusis und Davos kehrten die Zizerserinnen auf die Siegerstrasse zurück. Der erste Satz gegen die jungen Churerinnen war etwas vom Besten, dass man von den Zizerserinnen in dieser Saison gesehen hat. Starke Services, tolle Angriffe, saubere Blocks und gute Verteidigung. Die Churer Spielerinnen waren in diesem Satz hoffnungslos überfordert vom druckvollen Zizerser Spiel. Im zweiten Satz dann ein völlig anderes Bild. Gleich zu Satzbeginn handelten sie die Zizerser Damen einen grossen Rückstand ein, der zwischendurch 8 Punkte betrug. Doch je länger der Satz dauerte, umso knapper wurde der Vorsprung der Churerinnen. Den Zizerser Frauen gelang es schliesslich, punktemässig aufzuschliessen und gar in Führung zu gehen. Doch eine Serie von absolut unnötigen Eigenfehlern in der Schlussphase des Satzes brachte nochmals die Wende und der Satz wurde den Churerinnen "geschenkt". Der dritte Satz sollte wieder die Wende zu Gunsten der Zizerserinnen herbeiführen. Und lange sah es auch so aus...bis wiederum in der Schlussphase die Nerven zu flattern begingen und erneut mit ärgerlichen Ballverlusten auch dieser Satz "verschenkt wurde". Im vierten Umgang zogen die Zizerser Frauen dann aber endgültig die Spendierhosen aus und besannen sich wieder aufs Wesentliche: nämlich darauf, dass man ja nach Chur gekommen war um zu gewinnen und nicht um vorweihnächtliche Geschenke zu verteilen. So zeigten die Zizerserinnen dann endlich wieder, zu was sie fähig sind...und diesmal zogen sie ihr Spiel auch bis zum Satzende durch. Der fünfte Satz musste also die Entscheidung bringen. Bis zum Stande von 7:7 verlief dieser Entscheidungssatz sehr ausgeglichen... dann gelang den Zizerser Spielerinnen ein kleiner Zwischenspurt, der ihnen ein paar Punkte Vorsprung brachte...und diesen Vorsprung brachten sie schlussendlich sicher ins Ziel.. Resultat: 2:3 (14:25/25:23/26:24/19:25/10:15) Es spielten: Corina Beeli, Flurina Casty, Livia Jörger, Barbara Melliger, Anita Siegenthaler, Sabrina Toggwiler, Debora Schädeli, Ursina Vogt; Coni Zwahlen. Coach Hugo Hafner |
| 28. November 2009 |
Niederlage für 3. Liga Damen gegen Davos! Nach den zwei klaren Niederlagen im vergangenen Jahr gegen die Davoserinnen reisten die Zizerserinnen bei besten Strassenverhältnissen und milden Temperaturen mit gemischten Gefühlen nach Davos. Im ersten Satz zeigten beide Teams noch zahlreiche Schwächen und das Spiel plätscherte so vorsich hin...die Davoserinnen steigerten sich aber gegen Schluss des Satzes während den Zizerserinnen in der Endphase zu viele Eigenfehler passierten. Im zweiten Satz wurde dann von beiden Teams Spektakel geboten und der Satz verlief bis zum Schluss hochspannend und dramatisch. Obwohl lange in Führung liegend, gelang es den Zizerserinnen nicht, den Sack zuzumachen, weil ihnen in der entscheidenden Phase wieder einmal die Hände zitterten...und so gelang es den Davoserinnen, sich auch Satz zwei zu sichern. Im dritten Satz folgte dann die Steigerung von Zizers. Endlich lief es rund... obwohl es gegen Satzende nochmals eng wurde. Aber diesmal behielten die Zizerser Damen ihre Nerven im Zaum. Obwohl dieser Teilerfolg die Zizerserinnen eigentlich hätte beflügeln müssen, zeigten sie im vierten Umgang wieder unerklärliche Schwächen und der Satz wurde eine relativ leichte Beute der Davoserinnen. Aber immerhin war eine Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Thusis erkennbar...ja...insgesamt war es das bisher beste Spiel der Zizerserinnen in dieser Saison. Dies gibt Zuversicht und Mut für die Begegnung gegen Chur am Montag, 30. November. Resultat: 3:1 (25:19 / 25:23 / 22:25 / 25:17 ) Es spielten: Corina Beeli, Jeanette Bürgi, Flurina Casty, Livia Jörger, Barbara Melliger, Sabrina Toggwiler, Debora Schädeli, Ursina Vogt; Coni Zwahlen. Coach Hugo Hafner |
| 23. November 2009 |
Niederlage für 3. Liga Herren gegen Tabellenführer Surselva Frustrierend. Mit verlieren habe ich ja grundsätzlich kein Problem. Wenn man sich aber fühlt wie ein Huhn beim Moorhuhnschiessen und irgendwie über weite Strecken schlicht nicht ins Spiel findet, ist das schon deprimierend. Die Bilanz von Surselva mit nur einem abgegebenen Satz in vier Spielen war sicherlich ein wenig einschüchternd. Aber wir wollten ihnen etwas zu beissen geben. Davon war nicht viel zu spüren. Wir waren wahrscheinlich zu «verbissen» und dadurch ziemlich zahnlos und vor allem harmlos. Und irgendwie stimmte einfach gar nichts. Die gegnerischen Pässe und demzufolge auch die Angriffe waren sehr schwer zu lesen und gleichzeitig schien unser Spiel so durchsichtig, dass ständig ein Zweierblock vor uns stand. Vor allem war es aber nicht mehr das Zizers vom letzten Samstag, das sich diesmal weit unter dem eigenen Wert verkaufte. Tatsache ist: Wir haben uns einen spielerischen Ausrutscher geleistet und – wie es in jeder Saison einmal geschieht – das schlechteste Spiel der Saison eingezogen. Gerne hätte ich eigentlich mit dem Einsatz dieses Minus-Jokers noch ein wenig zugewartet. Und ganz schwer hoffe ich, dass es tatsächlich dieses war. Aber etwas Gutes konnten wir dieser Tatsache dennoch abgewinnen: wenn's schon sein muss, dass man einmal pro Saison einen derartigen Aussetzer hat, dann ist es doch toll, ist dies gerade gegen den Tabellenersten geschehen, mit denen wir auch Mühe bekunden würden, wenn wir besser spielen – und nicht gegen den Tabellenletzten. So haben wir nur ein Spiel verschenkt. Ich freu mich auf das Rückspiel, wenn wir ein sich in falscher Selbstsicherheit wiegendes Surselva überraschen werden und sie nicht so genau sagen werden können, ob sie soeben von Zizers oder vom Glacier-Express überrollt worden sind. Andreas „Boppi“ Boppart Resultat: 0:3 ( 21:25 / 9:25 / 23:25) Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcèl Camenisch, Jürg Conrad, Hugo Hafner, Martin Hofmann, Stefan Lang, Martin Melliger, Jonathan Schmidt, Andy Senn, Joel Zysset |
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| 21. November 2009 |
Sieg für Zizerser Herren gegen Pfäffkon/SZ! 3:0 für uns. Müsste der Matchbericht der Länge des Matches angepasst sein, dann wäre hier schon Schluss. Vielleicht gilt ja auch einfach die Regel: Je länger die Hinfahrt, desto kürzer der Match. Wobei dann Heimspiele nicht wirklich günstig wären für uns. Aber hätten wir noch ein Spiel in Aargau, dann würden wir es bestimmt Forfait gewinnen. Zizers spielte völlig befreit auf und donnerte die Bälle in die gegnerische Platzhälfte, als stände da niemand. Zwischenzeitlich stand Pfäffikon zwar wieder, wie der Seedamm und machte dicht. Auch waren deren Angriffsbälle sehr … sagen wir mal: unkontrolliert und die Verteidigung nicht immer ganz einfach. Und doch war der klare Sieg nie wirklich in Gefahr. Der Schiri machte sich noch den Spass daraus, bei unseren Passeuren ständig irgendwelche Doppelberührungen zu suchen. Wahrscheinlich hat er einfach ein enorm soziales Herz und verspürte Mitleid mit Pfäffikon. Beim zweiten Satz war es ein starkspektakuläres Abwehrspiel unserer Nummer 13, das den Satzgewinn einleitete und laut Beurteilung von Trainer Hugo beinahe eine ausgekugelte Schulter zur Folge hatte. Ich weiss ehrlich gesagt nicht so genau, wie es ausgesehen hat, da ich in diesem 13-Shirt drinsteckte. Dafür umso besser, wie es sich anfühlte. Aber diese Aktion war bloss eine souveräne Aktion, die sich in eine souveräne Teamleistung einreihte. Beim dritten Satz wurde es dann doch plötzlich noch ein wenig knapp, als aber Marcel einen Ball auf der Aussenposition sowas von in den feindlichen Boden reindonnerte, war ich wirklich froh, stand da kein Gegner mehr dazwischen. Fast ebenso beeindruckend wie das Spiel, war jedoch die Aktion von Stefan, der nach dem Match in der Pizzeria noch alle Teller leergefuttert hat. Ich hab ja keine Ahnung, wo er das alles hinsteckt. Aber es macht mir ein wenig Sorgen, ob er so bis Ende Saison überhaupt noch ein paar Zentimeter vom Boden wegkommt. Bis jetzt flog er ja immer federleicht wie ein … äh … Pizzateig. Das tolle an gewonnen Auswärtsspielen ist ja, dass man einander auf der Rückfahrt nicht frustriert eine Stunde lang vollschweigt, sondern all die heldenhaften Spielzüge nochmals Revue passieren lassen kann. Andreas „Boppi“ Boppart Resultat: 0:3 ( 17:25 / 20:25 / 23:25) Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcèl Camenisch, Jürg Conrad, Hugo Hafner, Martin Hofmann, Stefan Lang, Martin Melliger, Joel Zysset |
| 16. November 2009 |
Niederlage für 3. Liga Damen gegen Thusis! Nach einem guten Start in den ersten Satz, der lange ausgeglichen verlief, schlichen sich gegen Ende je länger je mehr unnötige Eigenfehler der Zizerser Damen ein. Die jungen Spielerinnen von Thusis hingegen zogen ihr Spiel von A bis Z mehr oder weniger fehlerlos durch und das genügte, um den ersten Satz für sich zu entscheiden. Zizers, mit einem 12-köpfigen Spielerinnen-Kader, wollte im 2. Satz reagieren und so schenkte Coach Hugo jenen sechs Spielerinnen das Vertauen, welche im ersten Satz noch auf der Ersatzbank sassen. Diese Rochade zeigte zu Beginn des zweiten Satzes einige positive Aspekte, die Gegnerinnen schienen überrascht, dass ihnen plötzlich ein völlig anderes Team gegenüber stand. Doch je länger der zweite Satz dauerte, umso mehr erinnerte er an den ersten.... zahlreiche Eigenfehler in Situationen, die völlig harmlos waren.....kein Druck beim Service....mieserable Service-Annahmen.... nein...das war nicht wirklich das, was die Zizerserinnen eigentlich können. Der dritte Satz hätte die Wende einläuten sollen...und tatsächlich.... das Spiel war nun viel ausgeglichener, die Zizerserinnen zeigten Kampfgeist und gute Moral, waren gewillt, dem Spiel eine Wende zu ihren Gunsten zu verleihen. Schliesslich stand es 24:24..... und dann versagten die Nerven der eigentlich routinierten Zizerser Spielerinnen...und mit zwei verschenkten Punkten war das Spiel aus und vorbei und der Frust und die Enttäuschung auf Zizerser Seite gross. Resultat: 0:3 ( 20:25 / 17:25 / 24:26) Es spielten: Corina Beeli, Jeanette Bürgi, Flurina Casty, Uschi Jaag, Livia Jörger, Barbara Luzi, Barbara Melliger, Anita Siegenthaler, Sabrina Toggwiler, Debora Schädeli, Ursina Vogt; Coni Zwahlen. Coach Hugo Hafner |
| 31. Oktober 2009 |
Sieg für 3.-Liga-Herren gegen Galina! Mit einem tollen 3:2-Auswärtssieg kehrten die Zizerser Herren am Freitagabend, 30. Oktober, aus dem Ländle zurück! Damit stehen die Zizerser Herren nach zwei Spielen an der Spitze der 3.Liga-Rangliste! Hier der ausführliche Matchbericht: Und bereits wieder ein Novum: ein erster 3. Liga-Sieg im Ausland. Na gut, Vaduz. Immerhin. Resultat: 2:3 ( 14:25 / 25:19 / 18:25 / 25:21 / 13:15) Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcèl Camenisch, Jürg Conrad, Hugo Hafner, Joachim Hallauer, Martin Hofmann, Stefan Lang, Martin Melliger, Jonathan Schmidt, Andy Senn, Joel Zysset |
| 27. Oktober 2009 |
Sieg für 3.-Liga-Damen! Mit einem deutlichen und nie gefährdeten 3:0-Sieg über ein jedoch ziemlich schwaches Cazis rehabilitierten sich die Zizerserinnen für die Niederlage gegen Bonaduz. Wobei auch dieses Spiel gegen Cazis kein wirklicher Gradmesser für den weiteren Verlauf der Saison darstellt, weil die Gegenwehr von Cazis doch recht bescheiden ausfiel. Die Zizerserinnen zeigten sich variantenreich im Angriff, stark im Service (ausser im ersten Satz) und stets präsent bei Block und Verteidigung. Das nächste Spiel am Montag, 16. November in Zizers gegen Thusis, dürfte dann wohl einiges umkämpfter und somit definitiv zum wirklichen Gradmesser werden.... Resultat: 3:0 ( 25:13 / 25:17 / 25:18) Es spielten: Corina Beeli, Jeanette Bürgi, Flurina Casty, Uschi Jaag, Barbara Luzi, Barbara Melliger, Anita Siegenthaler, Sabrina Toggwiler, Ursina Vogt; Coach Hugo Hafner |
| 22. Oktober 2009: |
Niederlage für 3.-Liga-Damen! Die Zizerser 3.-Liga-Damen starteten am Mittwoch, 21. Oktober mit einer 0:3-Niederlage gegen Bonaduz in die Saison 2009/2010. Während des ganzen Spieles gegen die starken Bonaduzerinnen blieben die Zizerserinnen ohne wirkliche Chance auf einen Satzgewinn. Dieses Spiel dient aber sicher nicht als Gradmesser für den weiteren Verlauf der Saison, sind die Bonaduzerinnen in dieser Form doch Kandidatinnen für den Aufstieg in die 2. Liga. Trotz des klaren Verdiktes sah man einerseits auf Zizerser Seite auch ein paar schöne Aktionen und tollen Einsatz, andererseits wurden diverse Schwächen schonungslos aufgedeckt...was ja eigentlich auch ein Vorteil sein kann, wenn man die richtigen Schlüsse und Konsequenzen daraus ziehen kann. Resultat: 3:0 (25:16 / 25:18 / 25:14) Nächstes Spiel: Montag, 26. Oktober in Zizers gegen Cazis Es spielten: Corina Beeli, Uschi Jaag, Livia Jörger, Sabrina Toggwiler, Ursina Vogt, Barbara Melliger, Flurina Casty, Deborah Schädeli, Anita Siegenthaler ; Coach: Hugo Hafner |
| 20. Oktober 2009: |
Perfekter Saisonstart für U21-Juniorinnen und 3.-Liga-Herren!!! Die Zizerser U21-Juniorinnen starteten am Sonntag, 18. Oktober in ihre Meisterschaft, welche in dieser Saison erstmals in Turnierform an vier verschiedenen Sonntagen ausgetragen wird. An jedem dieser vier Sonntage bestreiten die Juniorinnen vier Spiele auf je zwei Gewinnsätze. Die ersten vier Spiele fanden nun also am vergangenen Sonntag in Untervaz statt. Die Zizerser Girls überzeugten dabei in allen vier Spielen und gewannen diese jeweils souverän mit 2:0 gegen March, Cazis, Untervaz und Mauren-Eschen. Nicht nur diese deutlichen Resultate machen Freude, sondern auch die Art und Weise, wie diese Siege erspielt wurden, lässt Trainerin Ursina Vogt optimistisch auf den weiteren Verlauf der Meisterschaft blicken. Nächste Station ist dann am Sonntag, 15. November in Lachen/SZ. Die Zizerser Herren bestritten am Montag, 19. Oktober, ihre Heimpremiere in der 3. Liga. Der Gegner trug einen grossen Namen: Näfels.... allein der Name erzeugt bei jedem Volleyball-Kenner Ehrfurcht und Respekt. Aber die Zizerser Herren liessen sich von diesem Namen nicht beeindrucken und spielten toll auf! Ein verdienter 3:1-Erfolg war das Resultat. Der Auftakt in das 3.-Liga-Abenteuer ist mehr als gelungen. Hier der Matchbericht unseres legendären Schreiberlings Boppi: Unglaublich aber wahr: Siegen in der dritten Liga fühlt sich irgendwie noch eine Spur toller an. Woher ich das weiss? Ganz einfach: da war doch dieses erste Spiel der Zizerser Böcke in der neuen Liga. Aber eins nach dem anderen. Sucht man nach einem Begriff, der das Spiel charakterisiert, was ich ja bekanntlich jedes Mal versuche, dann wäre dies wohl das Testosteron-Spiel gewesen. Mit Bestimmtheit jedenfalls von den Emotionen her in den Top 5 meiner Zizerser Volleyhistorie. Nicht etwa, weil wir uns aufgeregt hätten. Aber wir waren ja nicht die einzigen auf dem Platz. Aber ich greife bereits wieder vor. Der erste Satz begann wenig spektakulär. Und das ist noch gelinde ausgedrückt. Um ehrlich zu sein, hätten wir da ein wenig mehr Testosteron gebrauchen können. Gleich zu Beginn gerieten wir in einen sehr unangenehmen Rückstand. Völlig verdient. Denn wir waren zwar da, aber damit hatte es sich auch schon. Näfels liefs, als hätten sie gerade eine Hormonspritze gekriegt und bei uns wäre wohl eher das Wort Hormonstau angebraucht gewesen. Spielblockade, Denkblockade und Wasauchimmernochblockade. Doch der Endorphinschub war unglaublich, als wir Mitte des ersten Satzes zu einer gewaltigen Aufholjagd ansetzten und den Satz dann tatsächlich noch klar für uns entschieden. Das war es dann auch schon, was Näfels gleich zu Beginn des Spieles das Genick brach und den Hormonhahn zudrehte, falls es sowas überhaupt gibt. Für Näfels kam es einer Entmannung gleich. Und dies ist noch sauber formuliert. Der zweite Satz entwickelte sich ähnlich wie der erste, zumindest vom Endresultat her. Den dritten mussten wir dann leider ganz knapp abgeben, was aber bloss einem kleinen Schönheitsfehler in der Satzbilanz entspricht, denn den Vierten beendete Hugo mit einem sauberen Block gegen eine zeitweise stark angreifende Näfelser Jungspundtruppe zu unseren Gunsten. Die Bezeichnung Testosteron-Spiel wäre bis hierhin nicht unverdient, aber vielleicht doch ein wenig zu mutig gesucht. Wäre da nicht dieses Ereignis im dritten Satz des Matches gewesen: ein expressiver Monolog seitens der gegnerischen Trainerbank. Wobei die Person dabei gar nicht mehr auf der Bank sass, sondern mit dem Schiedsrichter minutenlang über einen Einwechslungsfehler diskutieren wollte. Ziemlich laut. Ziemlich heftig. Ziemlich testosterongeladen. Der Schiedsrichter hielt mit einer bravourösen und sehr männlichen Reaktion dagegen: Völlig sachlich gelassen erklärte er ihm liebevoll, dass man via Tür und Treppe auf die absolut wundervoll gestaltete Tribüne im Lärchensaal kommt. Von da hat man auch einen ganz tollen Überblick auf das Spielgeschehen und 1-2 Plätze waren auch noch frei, da die Tribüne nicht gerade mit Zuschauern geflutet worden war. Was sich aber noch ändern wird, wenn unsere Saison weiter so steil verläuft. Andreas „Boppi“ Boppart Nächstes Spiel: Freitag, 30. Oktober in Vaduz gegen Galina. Es spielten: Andreas Boppart, Marcèl Camenisch, Hugo Hafner, Joachim Hallauer, Martin Hofmann, Stefan Lang, Martin Melliger, Jonathan Schmidt, Andy Senn, Andy Tschirky, Joel Zysset |
| September 2009: |
Vorbereitung auf die neue Saison läuft auf Hochtouren! Die Zizerser Damenmannschaft hat am Mittwoch, 23. September, am Saison-Vorbereitungsturnier in Bonaduz teilgenommen. Dabei trafen die Zizerserinnen auf die 3. Liga-Konkurrentinnen aus Bonaduz und Thusis sowie auf die zwei 4.Ligateams aus Bonaduz und Domat/Ems. Weil seit den Sommerferien einige neue Spielerinnen zum Damenteam gestossen sind, war das Hauptziel an diesem kleinen Turnier die Integration der frischen Spielerinnen und das Einüben gewisser Automatismen. Dies darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Vor allem im ersten Spiel gegen die starken Liga-Konkurentinnen aus Bonaduz hatten die Zizerserinnen einige gute Szenen, lagen bis kurz vor Schluss praktisch immer voraus und verloren dieses Spiel schliesslich nur sehr knapp, weil gegen Schluss der Begegnung zwei, drei strittige Schiri-Entscheide zu Ungunsten der Zizerser Damen gefällt wurden. Die nächsten zwei Spiele gegen die 4.Liga-Teams aus Bonaduz und Domat/Ems waren dann eine sichere Beute der Zizerserinnen. Das letzte Spiel gegen die Liga-Gegnerinnen aus Thusis verlief dann leider nicht so gut wie erhofft und die Folge war eine recht deutliche Niederlage. Trotzdem darf man mit diesem ersten Test zufrieden sein....der zweite folgt jedoch sogleich, am Sonntag, 27. September am Walensee-Cup in Walenstadt, wo die Konkurrenz nochmals einiges stärker sein wird und sie nur auf 2.Liga-Teams treffen werden. Ebenfalls am Walensee-Cup zum Einsatz kommt das Zizerser Herrenteam, das ebenfalls auf starke Gegner treffen wird. |
| August 2009: |
Im Nachhinein schafften die Zizerser Herren doch noch den Aufstieg in die 3. Liga!!! Herzliche Gratulation! Obwohl in der abgelaufenen 4. Liga-Meisterschaft nur der zweite Rang hinter March belegt wurde, konnten die Zizerser Herren in die nächsthöhere Liga aufsteigen, weil es in der 3. Liga sonst zuwenig Teams gehabt hätte. Somit hat Volley Zizers nun also je eine Damen- und Herrenmannschaft in der 3. Liga...was sonst auf Bündner Boden nur noch die beiden Gross-Clubs von Chur und Untervaz bieten können. Erste Zielsetzung für beide Teams ist der Ligaerhalt. Aber von den Zizerser Herren darf sicher auch mit einem Auge auf einen vorderen Mittelfeldplatz geschielt werden, weil während der Sommerpause einige neue Spieler zum Team gestossen sind und so die Zizerser Männer im Vergleich zu den letzten beiden Jahren eher stärker einzustufen sind. Ebenfalls Zuzüge gabe es beim Damenteam, welches aber auch einige Abgänge zu verkraften hat. Insgesamt dürfte das Niveau aber auch eher gestiegen sein, so dass bei günstigem Meisterschaftsverlauf durchaus auch mit einer Rangierung in der vorderen Ranglistenhälfte gerechnetet werden darf. Start in die Meisterschaft ist anfangs Oktober. HOPP ZIZERS!!! hinten von links nach rechts: Artemio Keller, Andy Senn, Stefan Lang, Andreas Boppart, Marcel Camenisch, Joachim Hallauer, Hugo Hafner |
| März 2009: |
Zizerser Damen verlieren Halbfinal-Spiel Mit dem Sieg gegen Cazis in den Viertelfinals gelang es erstmals einem Zizerser Team, sich für die Halbfinals im Bündner-Cup zu qualifizieren. Mit Arosa warteten Gegnerinnen, gegen die die Zizerser Spielerinnen noch nie gespielt hatten und über deren Stärken und Schwächen man nichts wusste. Immerhin hatten die Aroserinnen in ihrem Viertelfinal das Churer 2. Ligateam aus dem Cupwettbewerb geworfen... was doch darauf schliessen liess, dass auf die Zizerser Damen eine schwierige Aufgabe wartete. Vor einer erfreulich grossen Zuschauerkulisse starteten die Zizerserinnen etwas nervös in den ersten Satz. Nach kleineren Startschwierigkeiten übernahmen sie das Spieldiktat und erspielten sich schon bald einen beruhigenden Vorsprung. Leider schlichen sich dann aber auf Zizerser Seite ausgerechnet gegen Satzende ein paar unnötige Fehler ein und der zwischenzeitliche komfortable Vorsprung schmolz wie Schnee an der Frühlingssonne dahin. Mit etwas Glück konnten die Aroserinnen diesen ersten Satz noch in extremis mit 26:24 zu ihren Gunsten entscheiden. Schade, konnte man diese wohl einmalige Chance, sich für den Bündner Cupfinal zu qualifizeren, nicht beim Schopf packen. Trotzdem dürfen die Zizerserinnen auf eine gute Saison zurückblicken, schliesslich klassieren sie sich in ihrer ersten Saison in der 3. Liga auf dem tollen 5. Rang. |
| Bild oben, hintere Reihe von links: Barbara Melliger, Edith Frank, Ursina Vogt, Hugo Hafner (Trainer und Coach), Sabrina Toggwiler, Jeanette Bürgi, Rahel Baumgartner. Vordere Reihe von links: Tina Willi, Ursula Jaag, Anita Siegenthaler, Rita Reinhardt, Livia Jörger |
9. März 2009: Herren 4. Liga Das wäre beinahe ins Auge gegangen. Also eigentlich ging es auch. «Zum Glück» nur bei Hugo. Der lieferte sich nämlich einen kleinen unfreiwilligen Schlagabtausch auf dem Feld, was zu einem dickgeschwollenen blauen Auge führte. Er war aber nicht der einzige, der lädiert war. Während Mittelangreifer Marcel sich schon im ersten Satz am Fuss verletzte, gab mein bereits lädierter Handmuskel im zweiten Satz bei einem Blockversuch seinen Geist auf … und solidarisierte sich mit Hugos Auge. Visionär. Den Letzteres geschah erst im Dritten. Bei unserer handicapierten Mannschaft war’s eigentlich nichts anderes als passend, dass wir von Ursina gepfiffen wurden (nicht ausgepfiffen), die selber beinahe einen Lift benötigte, um den Schirikasten zu erklimmen. Aber wir bissen uns alle durch, ganz nach dem Motto: «Wir halten unseren 2. Platz und wenn’s im Rollstuhl in die nächste Saison geht!» Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Artemio Keller, Martin Melliger |
| Februar 2009: |
Mit tollen Leistungen im Achtelfinal (Sieg gegen Thusis, 4. Liga) und im Viertelfinal (Sieg gegen Cazis, 3. Liga) haben sich die Zizerser 3. Liga Damen verdientermassen für das Halbfinal gegen den VBC Arosa qualifiziert. Die Aroserinnen spielten bis vor einem Jahr ebenfalls in der 3. Liga, haben sich aber nach dem feststehenden Abstieg in die 4. Liga aufgelöst und in dieser Saison keine Meisterschaft bestritten. Umso überraschender, dass sie in ihrem Viertelfinal die Churer 2. Liga Damen aus dem Cup-Wettbewerb eliminert haben. Nun kommt es also am Mittwoch, 18. März, um 20.30 Uhr zum Halbfinal zwischen Zizers und Arosa in der Turnhalle Lärchensaal in Zizers. Die Siegerinnen qualifizieren sich für den Cup-Final, der am Samstag, 4. April in Chur stattfinden wird. HOPP Zizerser Girls... packt diese einmalige Chance!!!! Zuschauer und Fans sind am Mittwoch, 18. März, herzlich willkommen. Foto: hintere Reihe von links nach rechts: Edith Frank, Ursina Vogt (rekonvaleszent), Sabrina Toggwiler, Carla Engler, Rahel Baumgartner, Barbara Melliger. Vordere Reihe von links nach rechts: Tina Willi, Jeanette Bürgi, Ursula Jaag, Rita Reinhardt, Livia Jörger. Es fehlen auf dem Foto: Anita Siegenthaler, Luzia Brunner |
16. Februar 2009: Herren 4. Liga Eigentlich versuch ich doch – äquivalent dem Sandmännchen mit seinen Träumen – den Match-Berichten ein paar Quäntchen Humor beizustreuen. Doch irgendwie will das heute einfach nicht so richtig gelingen. Wo bitte ist denn da der Witz, wenn man verliert? Haaa?!!! Oder hört ihr mich etwa lachen, so mit «Haha» und so?! Die Sache ist superkurz erzählt: Zwei Sätze toll, 3 Sätze nicht toll. GAR nicht toll! Und da wir nicht wie beim Hockey Best-of-Seven spielen, war die Sache damit auch schon gegessen. Sind wir nach zwei Sätzen denn einfach schon so ausgepowert und schlapp, weil wir einfach zu alt für das Spiel sind? Das würde erklären, weshalb Hugos Finger irgendwo in der Mitte des Spiels nachgaben … und meine körperlichen Gebrechen mich den ganzen Match über an die Ersatzbank fesselten. Vielleicht sollten wir einfach beantragen, die drei Sätze eines Spiels auf 2-3 Abende aufteilen zu dürfen. Dann würden wir uns immer zwischendurch bei Martin in der Physio wieder aufpäppeln lassen … um am nächsten Tag wieder zuschlagen zu können. Martin könnte dann Hugo und mir nach jedem Satz mit einem Tape die abgefallenen Finger wieder «antapen». Oder wir beantragen beim Schweizerischen Volley-Verband, dass die Spiele generell auf zwei Sätze gekürzt werden. Vielleicht verlieren wir ja dann auch immer noch. Aber sicher werden wir dann nie mehr einen fünften Satz verlieren … Was? Ihr meint ich sei doch am Lachen? Oder Grinsen? Stimmt überhaupt nicht. Das ist nur mein verzerrtes Gesicht, das vom leicht bitteren Nachgeschmack des verlorenen fünften Satzes herrührt … genau. Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Artemio Keller, Martin Melliger |
| Januar 2009: |
29. Januar 2009: Herren 4. Liga War das ein Match. Obwohl nur zu sechst, kamen wir nie wirklich zu Schweisstropfen-Szenen. Viel Fett haben wir sicher auch nicht verbrannt. Es ging eher so … wie … da kommt mir doch plötzlich mitten im Schreibfluss ein Begriff in den Sinn: Supenlöffel. Ah nein, nicht ganz richtig. Es war eher … ähm … Käsegabel … Stopp! Jetzt hab ich‘s: Buttermesser. Genau. Vielleicht muss ich das kurz erklären.
Wenn man diese beiden Begriffe nun zusammensetzt, dann erhält man ein spezielles Gerät zur Handhabung in der Küche. Aber zurück zum Spiel. Es ging wie mit einem Messer durch die Butter. Vielleicht sogar schon fast ein Fallbeil. Und durch eine Butter, die nach fünfminütiger Mikrowellierung noch eine halbe Stunde in der Sonne gebräunt wurde. Nach einem ernüchternden 0:4 Rückstand bereits im ersten Satz lief es dann doch wie geschmiert – pardon: gebuttert – und die Sätze eins bis drei gingen klar an Zizers. Ich mach hier Schluss. Habe plötzlich unbändige Lust auf Honigbrot bekommen. Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Marcel Camenisch, Reto Gosatti, Hugo Hafner, Stefan Lang, Martin Melliger, |
26. Januar 2009: Damen 3. Liga Nach der Niederlage im letzten Heimspiel gegen Davos und dem darauffolgenden Auswärtssieg im Cup-Achtelfinal gegen das 4. Liga-Team aus Thusis, kassierten die Zizerser Damen, wie könnte es in dieser Saison anders sein, wieder eine Niederlage. Das einzig Konstante in dieser Saison ist die Unkonstanz. Gegen Bonaduz wäre einiges mehr möglich gewesen. Der erste Satz war aus Zizerser Sicht eine Augenweide, alles lief wie geschmiert und den Bonaduzerinnen, erstaunt ob des Zizerser Startfuriosos, gelang wenig bis gar nichts. Der klare Gewinn des ersten Satzes verleitete dann Coach Hugo zu einer total umgekrempelten Aufstellung im zweiten Satz. Gleich 5 Spielerinnen, die im ersten Satz noch auf der Spielerbank sassen, kamen im zweiten Umgang zum Einsatz. Bis zur Hälfte des zweiten Satzes schien es, als würde dieser Mut belohnt. Die Zizerserinnen zeigten weiterhin gefällige Angriffe und gute Verteidigungsarbeit. Doch je länger der Satz dauerte, umso besser kamen die Gegnerinnen ins Spiel und langsam aber sicher begann sich das Blatt zu wenden. Den Zizerser Spielerinnen gelang es nicht, auf die gegnerische Leistungssteigerung eine passende Antwort zu finden und so endete der zweite Satz zu Gunsten der Bonaduzerinnen. Es spielten: Rahel Baumgartner, Jeanette Bürgi, Carla Engler, Edith Frank, Uschi Jaag, Livia Jörger, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Sabrina Toggwiler, Ursina Vogt, Tina Willi. Coach: Hugo Hafner |
23. Januar 2009: Herren 4. Liga Hast du schon mal versucht, in der Wüste den Rand des Sandkastens auszumachen?! Etwa so hab ich mich gefühlt, als ich versuchte, in der Halle in Walenstadt die Spielfeldmarkierungen zu finden. Weisser Adler auf weissem Grund. Nicht nur einmal musste ich während dem Spiel noch einen Schritt nach vorne machen, um als «Sechser» überhaupt noch im Spielfeldbereich drin zu stehen. Das Problem darf sicher nicht einfach meinem beschränkten Sichtfeld zugeschrieben werden. Auch wenn die Sehkraft tatsächlich des Alters wegen ein wenig nachgelassen hat. Wie so vieles sonst auch noch. Ich könnte Wetten entgegen nehmen, welcher Körperteil nach dem Einlaufen Schmerzsymptome aufweisen wird. In Walenstadt war irgendwas mit dem Fuss nicht in Ordnung. Das war doch eher überraschend, hatte ich mich doch topfit gefühlt. Letztes Mal waren es Krämpfe in den Waden und vor zwei Wochen muss irgendwo im Schulter-Arm-Übergang was lose gewesen sein. Wäre ich mein Auto, hätte Hugo mich längst irgendwo in den Osten abgeschoben … und noch ein paar Hundert Franken kassiert. Aber ich bin Mittelangreifer. Und wenn er mich mit meinen körperlichen Minderbegabungen abschieben möchte, müsste er noch ziemlich drauflegen. Deshalb bin ich auch immer noch dabei. Und mein Körper auch. Obwohl in meiner Altersklasse jeder gespielte Satz einen zusätzlichen Tag Regenerations-Zeit verlangt. Deshalb war es so bitter, mussten wir wieder einmal über fünf Sätze gehen. Aber für die schmächliche 5-Satz-Vorrunden-Niederlage konnten wir uns diesmal mit einem 5-Satz-Sieg aus dem Walenstadter «Sandkasten» verabschieden. Von 1-2 kleineren Einbrüchen abgesehen, war unser Spiel auf allen Positionen absolut sehenswert und erfrischend. Eine Oase in der Wüste … um beim Bild zu bleiben. Und spannend ist es natürlich auch, wenn man vor lauter Linien die Spielfeldbegrenzung nicht sieht. Ob der eben ausgeführte Angriff im Feld gelandet war, sieht man eigentlich immer erst den Zahlen auf den Punktestand-Tafeln an. Ich hoffe jetzt mal, dass wir tatsächlich gewonnen haben und der Endstand nicht bloss eine Fata Morgana gewesen ist! Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Hugo Hafner, Stefan Lang, Martin Melliger, Andy Tschirky |
14. Januar 2009: Herren 4. Liga Wahre Helden werden unter der Dusche geboren. Wenn man diesem Mythos Glauben schenken will, dann haben wir nicht einfach die sechs Feldspieler von Galina bravourös bezwungen, nein. Es waren dutzende, nach der dritten Minute unter dem erfrischenden Brausestrahl müssen die mindestens in einer achtzig-köpfigen Formation auf dem Feld gestanden haben … und wir haben ihnen auch so noch den tödlichen Stoss versetzt. Nach einer tüchtigen Portion Shampoo und Dusch-Gel waren sie alle mindestens 1,96 gross … und mehrere Jahre jünger als wir. Zu Hause wurde mir dann schmerzhaft bewusst, dass Letzteres das einzige ist, was an diesem neugeborenen Mythos wirklich wahr ist. Schmerzhaft, weil sich meine Waden gegen Ende des vierten Satzes trotz zweier Magnesium-Tabletten anfühlten, als hätte mir ein Pfuscher-Chirurg zwei Holzlatten implantiert. Aber die Satzresultate waren tatsächlich auch ohne vernebelte Dusch-Wahrnehmungsverschiebung sehr bemerkenswert. Zizers zog ab wie eine Rakete und Galina musste sich bei Satz eins und zwei gefühlt haben, als wären sie von einem TGV überrollt worden! Einzig Satz Nummer drei war ziemlich holprig. Wahrscheinlich waren wir da irgendwie gerade bereits mit der Mini-Bar und dem Feiern beschäftigt, um einmal beim Bild zu bleiben. Hugo schaffte es dann, die Weichen wieder richtig zu stellen und der Zizerser-Schnellexpress machte einen auf Mastrils-Paris Nonstop! Das Resultat war der redlich verdiente Sieg einer kompakten Zizerser-Mannschaft, in der jeder einzelne Spieler seine Position auf hohem Niveau ausfüllte. Wenn Zizers diesen eingeschlagenen Kurs mit demselben Tempo weiterbrettert, würde ich es mir als Gegenspieler zweimal überlegen, ob ich mich da wirklich aufs Gleise legen, oder nicht einfach auf dem Bahnsteig stehend, die Zizerser-Mannschaft mit einem bittersüssen Lächeln durchwinken sollte. Tschuuuutschutuuuuuu! Zug um Zug in Richtung … na, ihr wisst schon! Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Artemio Keller, Martin Melliger, Andy Tschirky |
12. Januar 2009: Damen 3. Liga Zizerser Auf-und-Ab-Serie geht weiter.. Denn bisher folgte auf jeden Sieg wieder eine Niederlage...und auf jede Niederlage wieder einen Sieg. Nur ein einziges Mal, ganz zu Beginn der Saison, wurde diese Serie unterbrochen. Nach dem Sieg gegen Surselva vor nur gerade zwei Tagen waren die Batterien auf Zizerser Seite nicht gerade leer, aber ziemlich "stumpf". Die Davoserinnen, mit Snowboard-Olympiasiegerin Daniela Meuli in ihren Reihen, erwiesen sich als ungemein angriffsfreudig und vor allem angriffsstark. Wie schon im Vorrundenspiel in Davos flogen den Zizerserinnen die gegnerischen Smashes nur so um die Ohren. Natürlich waren die Zizerser Spielerinnen gewillt, nicht das gleiche Schicksal wie in der Vorrunde zu erleiden. Aber die fehlende Spritzigkeit und das druckvolle Spiel der Gegnerinnen liessen die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis schnell schwinden. Trotzdem gab es ein paar sehenswerte Aktionen und mit etwas weniger Eigenfehlern wäre zumindest ein Satzgewinn möglich gewesen. Aber es sollte nicht sein! Nun gilt es die eingangs erwähnte Serie im nächsten Spiel fortzusetzen. Am Freitag, 16. Januar, folgt das Cupspiel gegen die starke 4.-Liga-Mannschaft von Thusis. Für die Zizerserinnen ist es dann das dritte Spiel innerhalb von 6 Tagen. Mit einem Sieg gegen Thusis, der nicht unmöglich erscheint, würden sie ins Cup-Viertelfinal vorstossen, wo sie auf die Liga-Konkurentinnen aus Cazis treffen würden. Mit einem Sieg gegen Cazis, der ebenfalls nicht unmöglich ist, würde dann im Halbfinal mit grosser Wahrscheinlichkeit die Churer 2. Ligamannschaft warten. Gegen diese Churerinnen sind die Zizerserinnen im vergangenen Jahr denkbar knapp (2:3) im Cup ausgeschieden und es würde sich somit ein tolle Gelegenheit für Revanche bieten. Aber erst muss mal die erste Runde gegen Thusis und dann der Viertelfinal gegen Cazis überstanden werden. Es spielten: Rahel Baumgartner, Jeanette Bürgi, Carla Engler, Uschi Jaag, Livia Jörger, Barbara Melliger, Anita Siegenthaler, Sabrina Toggwiler, Ursina Vogt, Tina Willi. Coach: Hugo Hafner |
10. Januar 2009: Damen 3. Liga Mission "Liga-Erhalt" erfüllt! Nachdem das Vorrundenspiel gegen Surselva von Zizers klar gewonnen wurde und die Oberländerinnen im Verlauf der Meisterschaft bis anhin noch keinen einzigen Sieg erzielen konnten, war klar, dass sich die Zizerserinnen mit einem neuerlichen Erfolg den vorzeitigen Liga-Erhalt sichern konnten. Nun, das Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven! Der erste Satz begann gut und schon bald zogen die Zizerserinnen mit einigen Punkten Vorsprung davon. Doch eine unglaublich hohe Zahl an Service-Fehlern (11!!!!) ermöglichte den Surselvanerinnen, das Spiel bis zum Ende des ersten Satzes offen zu gestalten. Dank weiteren völlig unnötigen Eigenfehlern wurde der Satz schliesslich den Gegnerinnen, sorry man kann es nicht anders ausdrücken, "geschenkt". Es spielten: Rahel Baumgartner, Jeanette Bürgi, Carla Engler, Uschi Jaag, Livia Jörger, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Anita Siegenthaler, Ursina Vogt, Tina Willi. Coach: Hugo Hafner |
6. Januar 2009: Herren 4. Liga Es war ein regelrechter Krimi. Nein! Vielmehr als das. Der nackte Kampf ums Überleben! Wie auf einer Wippe schwenkte das Ganze hin und her, nur um gleich wieder ins «her» zu kippen, sobald man das «hin» endlich erreicht hatte. Nichts für schwache Nerven. Meine Knie wurden zittrig, phasenweise drückte mir Schweiss durch die Poren. Die Lippen waren kalt, in den Fingern spürte ich ein sanftes Kribbeln und die Zehen spürte ich gar nicht mehr. Mit einem Röhrenblick starrte ich regungslos geradeaus, ohne meine Mitspieler wahrzunehmen … auch ihre Stimmen drangen oft nur noch von ganz fern bis zu meinem Bewusstsein. Bei so einem hin und her war klar, dass mir speiübel wurde … ich kämpfte nicht mit Gegenspielern und auch nicht mit dem Ball oder meiner eigenen Unfähigkeit – wie schon so oft. Ich war ja noch nicht mal auf dem Spielfeld. Sondern befand mich irgendwo auf der kurvenreichen Strecke kurz vor Arosa. Wenn jemand in meiner Gegenwart im Zusammenhang mit dieser Strasse die Worte «Sonntagsausflug» und «romantisch» in dem Mund nimmt, werden das garantiert seine letzten Worte sein. Wie gesagt: Kurz vor Arosa kämpfte ich verzweifelt darum, dass mein Mageninhalt an seinem Platze blieb. Was dieser aus unerklärlichen Gründen nicht begreifen wollte. Ein erster dramatischer Erschöpfungs-Zusammenbruch erlitt ich dann, als ich – um es zum dritten Mal zu erwähnen – kurz vor Arosa die Tafel «Arosa, 14 km» entdeckte. Jeder Trip einer Unterhose bei einem 60 min-Waschgang ist nichts dagegen. Wir kamen erstaunlicherweise beide oben an. Ich und mein Mageninhalt. Nur meine Gesichtsfarbe muss irgendwo zwischen Kilometer 16 und Kilometer 19 verloren gegangen sein. Die Rückfahrt war ein schreckliches, nie enden wollendes Déjà-vu. Den riesigen Hirsch neben der Strasse und das Reh, das beinahe unsere Kühlerhaube geküsst hätte, nahm ich nur durch einen Schleier war. Nach stundenlanger Fahrt, waren wir doch wieder zu Hause. Ich und mein Mageninhalt. Spätestens jetzt wurde mir der Ernst der Lage bewusst: Wenn wir diese 3.-Liga-Hürde nickt knacken, werden wir Arosa nicht los! ZIIIIIZZZZZZEEERRRRSSSS!!! LOOOOOOOSSSSS!!!! Ich muss in die 3. Liga!!! Ach … das Spiel!? Das haben wir in 3 Sätzen gewonnen. Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Martin Melliger, Joel Zysset |
20. Dezember 2008: Herren 4. Liga Es gibt sie also doch noch....die rare Spezies der überraschenden 3:0-Auswärtserfolge. Nachdem alle bisherigen Partien gegen March (drei an der Zahl) jeweils mit dem Ergebniss von 3:2 endeten, wobei der Sieger zweimal Zizers und nur einmal March hiess, gingen vor Beginn des Spieles wohl alle Beteiligten davon aus, dass auch diese Begegnung über fünf Sätze dauern würde. March, der souveräne Leader der 4. Liga, der in der Vorrunde insgesamt nur gerade 5 kümmerliche Sätze abgegeben hatte, wovon deren drei gegen Zizers, war für einmal nicht auf der Höhe der Aufgabe. Die Zizerser Herren gerieten zwar schon von Beginn des ersten Satzes an mächtig unter Druck und mussten erstmal einem 6 Punkte-Rückstand nachrennen, doch je länger der erste Satz dauerte, umso stärker wurden die Zizerser. Schliesslich gelang es, den 6 Punkte-Rückstand in einen 6 Punkte-Vorsprung umzuwandeln. Allein diese Tatsache hätte Ruhe und Sicherheit ins Zizerser Spiel bringen sollen. Doch der zweite Satz begann wie der erste. Ruckzuck lag man mit 4-5 Punkten im Rückstand, nur liessen die Mächler sich nun ihrerseits diesen Vorsprung nicht wieder so schnell nehmen wie noch im ersten Umgang. Das Spiel wog hin und her und schliesslich behielten die Zizerser Männer die Nerven und entschieden auch den zweiten Satz zu ihren Gunsten. Die beruhigende 2:0 Satzführung wirkte fast zu beruhigend.... denn wiederum verschliefen die Zizerser die Startphase und der dritte Satz begann wie die beiden vorhergegangenen. Es begann wiederum eine mühsame Aufholjagd, die Mächler hielten den Vorsprung bis sie bei 20 Punkten angekommen waren. Doch dann drehten die Zizerser nochmals auf und bogen auch diesen Satz nochmals herum. Ein 3:0 Sieg gegen March...erst noch auswärts.... hey...was für ein tolles Weihnachtsgeschenk. Nach den zwei unnötigen Niederlagen in der Vorrunde gegen Galina und Walenstadt sind wir mit diesem Sieg nun definitiv wieder "im Geschäft"! Es spielten: Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Stefan Lang, Stefan Lippuner, Martin Melliger |
15. Dezember 2008: Damen 3. Liga Das vorangegangene Spiel gegen Thusis war ja wie ein zauberhaftes Wintermärchen (siehe Bericht weiter unten). Wer sich noch an die eigene Kindheit erinnert und damit vielleicht auch an das eine oder andere Märchen, weiss, dass Märchen selten vom Anfang bis zum Schluss ohne Zwischenfälle verlaufen… Bevor’s zum Happy-End kommt, müssen oft viele Krisen, Unwegsamkeiten, Fallen und Hinterhalte überwunden, Hexen, Zauberer und böse Geister überlistet und das eine oder andere Rätsel gelöst und manch Geheimnis gelüftet werden. Unser Märchen heisst „3. Liga“. Und auch in unserem Märchen verläuft nicht alles einfach reibungslos vom ersten bis zum letzten Kapitel der Geschichte…. Sonst wär so ein Märchen ja gar nicht spannend. Das glückliche Ende muss sich hart verdient, Rückschläge müssen weggesteckt werden, der Mut darf nicht aufgegeben und das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verloren werden. Nach dem schönen und aufmunternden Kapitel „wie die Zizerser Damenmannschaft loszog, um Thusis das Fürchten zu lernen“, folgte nun das Kapitel „Dornröschen“, wo die Zizerser Prinzessinnen von den Untervazer Hexen in einen 100 Jahre dauernden Schlaf versetzt wurden. Doch werfen wir einen Blick in den Zauberspiegel und schauen, was die Zukunft für uns bereithält. Wenn wir also im Märchenbuch ein paar Seiten vorwärts blättern, sehen wir, dass der Tiefschlaf nur scheinbar 100 Jahre wirkte, in Tat und Wahrheit aber nur drei Sätze dauerte, denn schnell wurde ein Gegenmittel, eine Gegengift gefunden, welches die Schlafenden wieder ins Leben zurückholt. Und ein anderes Kapitel wird davon erzählen, wie wir dank Rapunzel’s Haaren den Turm des Erfolgs erklimmen werden, Frau Holle uns als Dank für unseren Trainingsfleiss und Kampfgeist mit goldigen Punkten überhäufen wird und ein an der Seitenlinie wild herumtanzendes Männchen nicht zwingend Rumpelstilzchen sein muss. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird das Spiel der Zizerser Damen mit dem hässlichen Entlein verglichen…aber wie wir ja wissen, verwandelt sich das hässliche Entlein am Schluss in einen wunderschönen, stolzen Schwan. Doch nicht genug damit. Ein weiteres Kapitel erzählt von des Teams neuen Kleidern und von der tapferen Mannschaft, die sieben Siege auf einen Streich erzielt oder wie eine Spielerin immer schon vorher genau da stand, wo die Gegnerinnen hinzielten, ähnlich wie die Geschichte vom Hasen und dem Igel. Also…das Märchen ist noch lange nicht zu Ende und bietet weiterhin spannendste Unterhaltung. Und wäre die Geschichte nicht wahr, könnte man sie schliesslich ja nicht erzählen…… Es spielten: Rahel Baumgartner, Jeanette Bürgi, Carla Engler, Edith Frank, Uschi Jaag, Livia Jörger, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Sabrina Toggwiler |
12. Dezember 2008: Damen 3. Liga A night to remember... oder ein Spiel wie im Märchen! Die Fahrt nach Thusis am Freitagabend, 12. Dezember, glich einer Reise durch eine Märchenlandschaft. Tiefverschneit präsentierte sich das Domleschg, die schneebehangenen Bäume glitzerten im Licht des Vollmondes. Und märchenhaft ging es dann auch in der Halle Compogna weiter. Die Zizerser Damen präsentierten sich in bester Spiellaune und waren topmotiviert… schliesslich konnte man auf positive Erfahrungen zurückblicken, die man beim letzten Spiel der vergangenen Saison, damals noch in der 4. Liga, hier gemacht hatte. Damals bezwangen die Zizerserinnen die bis dahin ungeschlagenen Thusner Mädchen in einem denkwürdigen Spiel mit 3:2. Mit diesen positiven Erinnerungen im Gepäck betraten also die Zizerserinnen die Halle in Thusis. Gleich vom ersten Ballwechsel an spürte man, dass es wiederum ein denkwürdiger Abend werden könnte. Dank gutem und druckvollem Spiel ging der erste Satz klar zu Gunsten der Zizerserinnen zu Ende. Im zweiten Satz bäumten sich die Thusnerinnen auf und es gelang ihnen nun, die Zizerserinnen phasenweise unter Druck zu setzen. Ganz knapp ging dieser Satz an Thusis. Nun war wieder eine Gegenreaktion von Zizers gefragt, doch leider fiel diese nicht im gewünschten Mass aus. Mit vielen unnötigen Eigenfehlern machte man sich das Leben selber schwer. So konnte Thusis mit 2:1 Sätzen in Führung gehen. Wer nun dachte, dass die Zizerser Damen etwa verunsichert wären, sah sich getäuscht. Mit einer wunderbaren Leistungssteigerung, die sich in herrlichen Blocks und sehenswerten Angriffen manifestierte, gelang es, den vierten Satz relativ ungefährdet ins Trockene zu bringen. Der Entscheidungssatz begann wiederum märchenhaft…. Dank starken Services konnten beim Stand von 8:3 aus Zizerser Sicht nochmals die Seiten gewechselt werden. Ohne nochmals gross in Bedrängnis zu geraten, zogen die Zizerserinnen ihr Spiel durch und gewannen dieses wichtige Spiel mit 3:2. Mit diesem Sieg, dem dritten insgesamt in der Vorrunde, ist man dem Ziel des Ligaerhaltes schon recht nahe gekommen. Es spielten: Rahel Baumgartner, Jeanette Bürgi, Carla Engler, Edith Frank, Uschi Jaag, Livia Jörger, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Sabrina Toggwiler, Tina Willi |
10. Dezember 2008: Herren 4. Liga Meine Fresse. Was ist bloss los heute? Ich krieg meine Oberschenkel beinahe nicht aus dem Nest raus … nach der dritten kalten Schokolade dämmert‘s langsam. Tatsächlich war ich nicht etwa bei einem Marathon dabei. Wir spielten am Vorabend einen Match über fünf Sätze (wen wundert’s, dass es wieder einmal fünf waren?!). Ist es möglich, dass ich langsam zu alt für sowas bin? Nö. Da gibt’s ja noch andere in unserem Team, die ich namentlich hier nicht zu erwähnen wage. Aber vielleicht ist der Körper ja auch einfach auf eine Anzahl Sätze begrenzt. Wie die Leistungsfähigkeit des Körpers meines Freundes, der FA18 Pilot ist, irgendwo bei 5g an seine Grenzen stösst. 3 G könnte auch für 3 Gewinnsätze stehen. Wieso muss es denn einfach immer wieder über fünf Runden gehen? Und wie ein Kampfpilot bin ich dann auch gegen Ende des vierten in einem leichten Deliriums-Zustand, wobei der Blutdruck im oberen Bereich des Körpers absackt, mein Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt wird, das Farbsehvermögen ausfällt und ich mich nur noch mit Pressatmung wachhalten kann. Mühsam ist vor allem die Einschränkung des Sichtfeldes, was gerade beim Volleyball relativ unangenehm sein kann, da man den Block, der sich 20cm vor den eigenen Augen wie eine Gewitter-Wolken-Front auftürmt, schlicht nicht sieht. Halt einfach völlig äquivalent zu den extremen Verhältnissen eines Piloten. Mit dem winzigen Unterschied, dass ein Pilot unter diesen Verhältnissen irgendwann ohnmächtig wird, während ich auf dem Feld stehe und mich bloss ohnmächtig fühle. Wieso müssen es denn immer diese 5g sein … und reichen nicht 3g, um den Sack zuzubinden?! Wahrscheinlich sind wir eine Truppe, bestehend aus lauter verkappten Adrenalin-Junkies, die sich am liebsten irgendwo mit Bungee-Seil vom Landquarter Hochhaus stürzen würden, sich an die Tragfläche eines FA18 Ketten lassen, um damit die Schallmauer zu durchbrechen, oder sich im Kanu die Zizerser Schlundrüfi runter schmeissen, wenn da mal ein paar Liter Wasser mehr flössen. Aber eigentlich war’s ein tolles Spiel. Das erste überhaupt, über das es irgendwie gar nichts zu schreiben gibt, da es Bilderbuch-Volleyball war. Mit Höhen und Tiefen. Wie bei einem Kampfjet … wenn der über längere Zeit in der Luft bleiben will, muss er ja auch zwischendurch mal wieder tanken. Und ständig fliegt der auch nicht in derselben Höhe. Ich frag mich, ob mein Freund, der Pilot, auch jedesmal nach einem stündigen Flug für drei Tage flach liegt … Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Martin Melliger, Andy Tschirky |
04. Dezember 2008: Herren 4. Liga Hast du schon mal von Fabian Cancellara gehört? Nein, er hat nicht etwa die Sportart gewechselt. Aber spätestens seit diesem Sommer verbindet jeder Schweizer das Radrennfahren mit seinem Namen. Wir auch. Und wir haben uns von dieser Sportart so einiges abgeguckt. So zum Beispiel das Abwarten des richtigen Zeitpunktes. Wir «fuhren» also friedlich zwei Sätze lang im Windschatten, und gaben die ersten zwei Bergwertungen kampflos ab. Beim dritten Anstieg jedoch preschten wir, für das Team von Pizol 3 völlig unerwartet, nach vorne und konnten uns tatsächlich einen gemütlichen Vorsprung «herausfahren», so dass diese Bergwertung klar an Zizers ging. Während wir uns bereits friedlich wieder an die Abfahrt machen konnten, kamen die Pizoler erst mit hechelnden Zungen oben an. Die vierte Bergwertung als Zwischenziel wurde dann wieder ein bisschen umkämpfter. Umkämpfter als gewollt. Den Pizolern gelang es, wieder zur Spitzengruppe – genau, das wären wir – aufzuschliessen und liessen sich nicht mehr von unseren Hinterrädern abschütteln. So pedalten wir um unser Leben und konnten diese vierte und äusserst wichtige Zwischenwertung nach einem Massenspurt ohne allzu grosse personelle Verluste (Genau Ursina, damit wärst jetzt du gemeint! Die Zizerser Radmannschaft wünscht deinem Daumen eine geruhsame Advents-, Fasten- und Osterzeit!) dennoch für uns entscheiden. Wenn auch ein 29:27 zugegeben denkbar knapp ist. Aber im Radsport geht’s halt einfach um Hundertstel. Clever wie wir sind, liessen wir uns dann im fünften Satz wieder in den Windschatten zurückfallen, um Team Pizol in falscher Sicherheit zu wiegen. So erhoben sie bei einer sauberen 13:8 Führung schon jubelnd ihre Arme zur Zieldurchfahrt und wurden – dank einer geballten Ladung von Hugos-Powers-Aufschlägen – wortwörtlich von Zizers «überrollt». Und zwar auf der Ziellinie. Taktik ist alles. Und wenn wir ganz ehrlich sind: Wir spielen Volleyball gar nicht des Spieles wegen, sondern vielmehr, weil man dann unter der Dusche stundenlang über Monsterblocks, Tomaten-auf-den-Augen-Schiris und Zauber-Angriffen fachsimpeln kann. Eine Endorphin-Dusche sozusagen. Aber zurück zum Spiel. Schon als kleiner Junge habe ich beim Schlittenfahren immer geliebt, als letzter zu starten, um dann von hinten her jeden einzelnen zu überholen … und Notfalls noch mit einem kleinen Schubser in die Schneemaden seitlich des Rodelwegs zu befördern. Funktioniert beim Volleyball auch, wie wir herausgefunden haben. Im literarischen Sinne nur, natürlich, denn in der Halle drin hat’s nicht übermässig viel Schnee …
Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Stefan Lippuner, Martin Melliger |
03. November 2008: Herren 4. Liga Begonnen hat alles ganz toll. Zizers spielte sich im ersten Satz in einen Rauschzustand und legte einen Punktevorsprung aufs Parkett, der in etwa der Dimension entspricht, wie wenn ich gegen Phelps in einem Schwimmcontest antreten würde. Nur kam dann der nächste Satz. Und da spielte Zizers tatsächlich, als wären sie Phelps – und tauchten unter. Knapp zwar. Aber das interessiert im Endeffekt niemanden. Am wenigsten wahrscheinlich Phelps. Um beim Bild zu bleiben: Das Spiel glich einem Wellenbad. Einmal ist man oben auf dem Wellenkamm und einmal unten im Wellental. Und da unten schluckt man dann arg viel Wasser, wie jeder bestätigen kann, der sich wie ich an seine kläglichen Schwimm- und vor allem dann Fluchtversuche als Kind im Wellenbad des Säntisparks erinnern kann. Einen Satz spielten wir Boje, dann Koralle, um danach mit neuem Mumm gleich wieder bojenmässig oben auf zu schwimmen und dann nochmals ein bisschen korallengleich … na, ihr wisst schon. Hätten wir den selben Rhythmus beibehalten und im fünften Satz auch wieder Boje gespielt, wäre ja alles wunderbar toll gelaufen. Und es sah auch alles danach aus. Bis wir uns irgendwo beim Stand von 12:9 vertauchten. Und das bittere Wasser der Niederlage schlucken mussten. Wobei: So bitter war es ja auch gar nicht. Das Spiel war toll und wogte hin und her. Und hätten die Walenstädtler 2-3 Mal noch auf ihre Schreianfälle und Brülltiraden verzichtet, wäre die Stimmung vielleicht sogar noch ein bisschen heiterer geworden und sie hätten dann gar den einen oder anderen Punkt mehr erzielt. Aber jeder darf ja selber entscheiden, wie er seine Energie einteilen möchte. Ich habe mir beim letzten Match geschworen, zu lächeln und zu gewinnen. Das mit dem Lächeln krieg ich schon saumässig gut auf die Reihe und am Rest arbeite ich noch. Ich bin nicht sicher, ob Phelps beim Schwimmen auch lächeln kann … und schon gar nicht brüllen, wenn er sich wieder mal einen Meter Abstand rausgeschwommen hat. Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Marcel Camenisch, Jürg Conrad, Reto Gosatti, Martin Hofmann, Hugo Hafner, Stefan Lang, Martin Melliger, |
30. Oktober 2008: Damen 3. Liga Bei frostigen Temperaturen (-3 Grad) und winterlichen Strassenverhältnissen machten wir uns auf den Weg nach Davos, völlig im Ungewissen, was uns da in der gesunden Davoser Höhenluft erwarten würde. Nun, die Anreise klappte schon mal ausgezeichnet und die Halle wurde auf dem schnellstmöglichen Weg gefunden. Ewas düster war es zwar in dieser recht niedrigen Halle. Schon beim Einsmashen gab es dann eine Kostprobe seitens der Davoser Spielerinnen, doch liessen sich die Zizerserinnen nicht gross von den Davoser Geschossen beeindrucken. Schliesslich sind Einsmashen und Spiel immer zwei verschiedene Paar Handschuhe...nur leider diesmal nicht. Es war schon beeindruckend, wieviel Dampf die Davoserinnen in ihre Services und Smashes legen konnten. Vielleicht lag es auch am verringerten Luftwiderstand in der Davoser Höhe, dass die Bälle lawinenmässig auf der Zizerser Seite niedergingen. Oder hatte man gar die Halle verwechselt und war beim HCD gelandet, der gerade ein Schuss-Training absolvierte? Obwohl die Zizerserinnen nicht einmal schlecht spielten und sich nach Kräften wehrten, war schon bald klar, dass es ein kleines Wunder brauchen würde, um diese Gegnerinnen zu bezwingen. Und wie es bei Wundern halt so ist...die passieren relativ selten. Also der langen Rede kurzer Sinn: das Wunder fand nicht statt und die Zizerserinnen mussten nach nicht einmal einer Stunde das Spielfeld mit einer 0:3 Niederlage wieder räumen. -3 = 0:3! Es spielten: Rahel Baumgartner, Luzia Brunner, Jeanette Bürgi, Livia Jörger, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Ursina Vogt, Tina Willi. Coach: Hugo Hafner
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27. Oktober 2008: Herren 4. Liga Um es gleich vorweg zu nehmen: der klare 3:0 Erfolg gegen Arosa sagt nichts über die Qualität des Spiels! Doch der Reihe nach. Am nächsten Montag bietet sich den Zizerser Herren schon die nächste Gelegenheit zu zeigen, dass sie besser und vorallem leidenschaftlicher spielen können. Dies wird auch nötig sein, wenn sie gegen das starke Team aus Walenstadt bestehen wollen. Es spielten: Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Hugo Hafner, Martin Hofmann, Artemio Keller, Stefan Lang, Stefan Lippuner, Martin Melliger |
25. Oktober 2008: Damen 3. Liga Nach der Auswärts-Niederlage im ersten Meisterschaftsspiel gegen Untervaz dufte man gespannt sein auf das erste Heimspiel der Zizerserinnen. Das junge Team aus der Surselva erwies sich dabei als dankbarer Gegner für diese Heimpremiere in der 3. Liga. Fest gewillt, den Start in den zweiten Satz nicht mehr so zu verschlafen wie im ersten Umgang, nahmen die Zizerserinnen den zweiten Satz in Angriff. Doch der Wille allein nützt nichts, wenn man dann den Willen nicht in Taten umsetzt. Die Startphase im zweiten Satz war ein Spiegelbild des ersten Satzes. Surselva zog, ohne gross glänzen zu müssen, gleich mit sieben Punkten Vorsprung davon. Und wie im ersten Satz erfolgte nun eine starke Reaktion der Einheimischen. Mit druckvollen Services, guten Angriffen und starkem Stellungsspiel verbuchten die Zizerserinnen Punkt um Punkt auf ihr Konto. Und diesmal konnte das schwungvolle Spiel bis zum Satzende aufrechterhalten und der Satz somit verdientermassen für sich entschieden werden. Im dritten Satz wollte auf Zizerser Seite natürlich mit allen Mitteln vermieden werden, nochmals so alptraumhaft wie in den beiden ersten Umgängen ins Spiel zu starten. Und diesmal gelang es den Zizerserinnen, die Gegnerinnen gleich von Beginn weg unter starken Druck zu setzen und diesen Druck den ganzen Satz lang aufrechtzuerhalten. Mit einem deutlichen 25:6 ging dieser Satz an die Zizerser Damen. Mit dieser beruhigenden 2:1 Satzführung im Rücken spielten die Zizerserinnen auch im vierten Satz stark auf und liessen keine Zweifel mehr über den Ausgang des Spiels aufkommen. Erfreulich aus Zizerser Sicht war, wie gut sich die Juniorinnen Anita und Luzia ins Team einfügten und ihre Sache ausgezeichnet machten, ebenso wie Rahel, für die es der erste Ernstkampf im Zizerser Tenü war. Am Donnerstag, 30. Oktober folgt nun das Auswärtsspiel in Davos. Spielen die Zizerserinnen in Davos so weiter, wie sie gegen Surselva im dritten und vierten Satz gespielt haben, wird man sicher auch den Davoserinnen einiges abverlangen können. Es spielten: Rahel Baumgartner, Luzia Brunner, Jeanette Bürgi, Edith Frank, Ursula Jaag, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Anita Siegenthaler, Ursina Vogt, Tina Willi. Coach: Hugo Hafner |
25. Oktober 2008: Juniorinnen U21 Tapfer wehrten sich die jungen Zizerserinnen gegen das deutlich stärkere Team aus Domat/Ems. Die relative grosse Zahl an unerzwungenen Eigenfehlern auf Zizerser Seite trug viel dazu bei, dass es den einheimischen Mädchen nie wirklich gelang, die Gegnerinnen unter Druck zu setzen. Zwar konnten die Zizerserinnen zu Beginn des dritten Satzes etwas zulegen und sogar mit einigen Punkten in Vorsprung gehen. Doch infolge der bereits erwähnten Eigenfehler schmolz dieser Vorsprung sehr rasch dahin und verwandelte sich zu schnell wieder in einen Rückstand. Trotz guter kämpferischer Einstellung gelang es nicht mehr, das Spiel zu wenden oder wenigstens einen Satz zu gewinnen. Nach zwei erfolglosen Heimspielen folgt nun als nächstes am Montag, 3. November das erste Auswärtsspiel in Chur. Es spielten: Corina Bernhard, Luzia Brunner, Judith Buchli, Ursina Hänny, Ursina Hafner, Flurina Lingenhag, Annalea Merkle, Vanessa Peng |
21. Oktober 2008: Herren 4. Liga Gäbe es eine »Top 5«-Liste der emotional schiefsten Matches, dann wäre dieser mit Bestimmtheit darauf zu finden. Die Leistung der Schiedsrichterin klammern wir dabei einfach mal aus, da es ihre Prüfungspfeiferei war und da schleicht sich unweigerlich Nervosität ein … vielleicht muss ich aber anders ansetzen, um das ganze auf den Punkt zu bringen. Ich bin ja gelernter Sekundarlehrer. Wäre das Spiel ein Deutschaufsatz gewesen, um mich mal auf meinem fachlichen Terrain zu bewegen, dann hätte man vor lauter roter Korrekturfarbe den Sinn des Inhaltes gar nicht mehr mitgekriegt. Da ich jedoch eher mathematisch »begrundlagt« bin, könnte man als Vergleich auch einfach eine Matheprüfung hinzuziehen. Das Vier-Satz-Spiel entspräche zum Beispiel einer Dreisatz-Prüfung mit vier Aufgaben. Die dritte Aufgabe hat Zizers bravourös gelöst. Wobei, bei den anderen drei Aufgaben dann weder der Lösungsansatz, noch der Lösungsweg, noch die Lösung auch nur annähernd richtig waren. Geschweige denn der Name auf dem Prüfungsblatt … Andreas „Boppi“ Boppart Es spielten: Andreas Boppart, Thomas Bürgi, Marcel Camenisch, Hugo Hafner, Martin Hofmann, Artemio Keller, Stefan Lippuner, Martin Melliger, Andy Tschirky |
18.10.2008: Niederlage für 3. Liga-Damen im ersten Saisonspiel! Unter relativ schwierigen Voraussetzungen trat die Damenmannschaft für das erste Spiel in der 3. Liga bei den Nachbarinnen aus Untervaz an. Vor dem Match meldeten sich zwei Spielerinnen krankheitshalber ab und in einer Nacht- und Nebelaktion musste noch eine Juniorin aus den eigenen Reihen aufgeboten werden, die notabene praktisch noch nie mit den Damen mitgespielt hatte. Da zudem zwei Mittelangreiferinnen fehlten, musste Aussenangreiferin Barbara den ganzen Match in der ungewohnten Position in der Mitte spielen. In der etwas düsteren Vazer Halle, wo die Zizerser Damen schon in der vergangenen Saison eine derbe Niederlage einstecken mussten, kamen die Zizerserinnen in den ersten beiden Sätzen einfach nicht in Schwung. Juniorin Luzia machte ihre Sache zwar gut, aber natürlich fehlte die Abstimmung zu den Mitspielerinnen. So gingen die beiden ersten Sätze recht deutlich an Untervaz. Im dritten Satz stellte Coach Hugo dann das Team um und liess anstelle von Juniorin Luzia mangels weiteren Alternativen Passeuse Tina auf der Aussenposition angreifen. Diese Umstellung zeigte sofort Wirkung und der dritte Satz konnte gewonnen werden. Im vierten Satz leisteten sich die Zizerserinnen aber unzählige sogenannte "unforced errors", also unerzwungene Eigenfehler und erschwerten sich somit selber die Aussicht auf einen weiteren Satzgewinn. In diesem vierten Satz lagen die Zizerser Damen immer ein, zwei Zähler zurück, kämpften sich mehrere Male bis zum Unentschieden heran um dann gleich wieder mit den erwähnten Eigenfehlern die Vazerinnen zwei, drei Punkte wegziehen zu lassen. Die Untervazerinnen nahmen diese Geschenke dankend an und liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen und beendeten den vierten Satz zu ihren Gunsten und damit auch das Spiel mit dem Gesamtergebnis von 3:1 für sich. Fazit aus Zizerser Sicht: in Anbetracht der Situation hat man das Optimum herausgeholt. Es wäre durchaus möglich gewesen, den vierten Satz zu gewinnen. Können die Zizerser Damen in Bestbesetzung antreten, ist sicher mehr möglich als an diesem Samstagnachmittag in Untervaz. Gelegenheit dazu haben sie bereits am nächsten Samstag, 25. Oktober, um 15.00 Uhr in Zizers (TH Lärchensaal), wenn sie im ersten Heimspiel gegen Surselva antreten. Es spielten: Luzia Brunner, Jeanette Bürgi, Ursula Jaag, Barbara Melliger, Rita Reinhardt, Ursina Vogt, Tina Willi. Coach: Hugo Hafner |
09.10.2008: Niederlage für U21- Juniorinnen gegen Bonaduz! Ziemlich nervös starteten die Juniorinnen in ihr erstes Saisonspiel in der Kategorie U21. Für einige Mädchen aus dem Zizerser Team war es das erste Meisterschaftsspiel überhaupt in ihrer noch jungen Volleyball-Karriere. Unterstützt von erfreulich zahlreichen Fans hatten die Zizerserinnen einige gute Szenen und erhielten dafür verdienten Applaus von den Zuschauerrängen. Im ersten Satz machten die Bonaduzerinnen den Einheimischen mit guten Aufschlägen das Leben schwer. Nur selten gelang es dem Heimteam, mit guten Service-Abnahmen eigene Angriffe aufbauen zu können. So war der erste Umgang schnell vorbei und die Zizerserinnen mussten mit dem deutlichen Resultat von 11:25 in die Satzpause. Der zweite Satz begann ähnlich, doch dann begannen die jungen Zizerserinnen sich massiv zu steigern und konnten mit druckvollen Aufschlägen nun ihrerseits die Gegnerinnen unter Druck setzen. Auf tolle Netzaktionen bei Angriff und Block folgten zum Teil reaktionsschnelle Feldverteidigungen. Zur grossen Freude konnte diese gute Phase bis zum Satzende durchgezogen werden und somit wurde der erste Satzgewinn mit 25:20 Tatsache. Trotz dieser 1:3 Heimniederlage darf man sich auf die nächsten Auftritte der jungen zizerser Spielerinnen freuen. Ihr nächstes Spiel findet am Samstag, 25. Oktober um 13.00 Uhr im Zizerser Lärchensaal statt. |
07.10.2008: Sieg für Herrenmannschaft gegen March! Dem Zizerser 4. Liga Herrenteam gelang der Start in die neue Saison nach Mass. Mit einem knappen 3:2 Heimsieg gegen March kann der Saisonauftakt als gelungen bezeichnet werden. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten steigerten sich die Zizerser Herren ab Mitte des ersten Satzes und erstickten die aufkeimenden Mächler Hoffnungen auf einen Satzgewinn noch rechtzeitig. Das 25:19 Satzresultat gab den Einheimischen viel Mumm und Selbstvertrauen für den zweiten Satz. Dort gelang es den Zizersern nahtlos an die Leistungen des ersten Umganges anzuknüpfen, was sich in einem komfortablen 18:12 Vorsprung manifestierte. Doch urplötzlich fielen die Zizerser Herren in ein Leistungstief, die Mächler kamen Punkt für Punkt näher und überholten schliesslich die Zizerser. Aus einer 18:12 Führung wurde ein 21:23 Handicap. Mit viel Kampfgeist und etwas Glück gelang es aber, die Mächler auf dem Zielstrich noch abzufangen und den Satz mit 26:24 ins Trockene zu bringen. Die Gegner aus March hatten jetzt aber definitiv Lunte gerochen und gaben ab dem dritten Satz mächtig Gas. Den Zizerser gelang nun fast gar nichts mehr....schlechte Abnahmen, schlechte Pässe, schlechte Angriffe... oder kurz gesagt: man überhäufte den Gegner geradezu mit zahlreichen unnötigen Eigenfehler-Geschenken. So erstaunte es nicht, dass der dritte Satz mit einem brutalen 12:25 eine Beute der Mächler wurde. Leider ging es im vierten Satz im gleichen Stil weiter. Eine wahre Fehlerorgie auf Zizerser Seite war ein einziges riesiges Geschenk an die Gäste, die diesen vierten Satz ebenso klar mit 25:16 für sich entscheiden konnten. So musste also bereits im ersten Saisonspiel wieder ein fünfter Satz über Himmel oder Hölle entscheiden. Jedem in der Halle war klar, dass nach diesem Spielverlauf der psychologische Vorteil zu 100% auf Seiten des Gegners lag. Die Zizerser wirkten in den Sätzen drei und vier ziemlich verunsichert, verloren zeitweise völlig die Übersicht und das Spielsystem glich einem Hühnerhaufen. Nicht ganz überraschend verlief auch der Start in den fünften Satz völlig zu Ungunsten der Einheimischen, eine schnelle 4:1 Führung der Mächler war die logische Folge. Nun schrillten auf Zizerser Seite aber definitiv alle Alarmglocken und langsam aber sicher begannen sie sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren... und sieh da, plötzlich lief es wieder wie geschmiert! Beim Stand vom 8:6 für die Zizerser wurden nochmals die Seiten gewechselt und in der Folge überliessen die Zizerser den Mächlern nur noch zwei mickrige Pünktchen und konnten somit einen verdienten 15:10 Satzerfolg und damit auch den ersten Meisterschaftssieg bejubeln. Nächstes Spiel: Dienstag, 21. Oktober in Vaduz gegen Galina.
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30.09.2008: Erste Meisterschaftsspiele Am Montag, 6. Oktober startet die Herrenmannschaft mit einem Heimspiel in die 4. Liga Saison. Gegner ist das starke Team aus Lachen (SZ). In der vergangenen Saison haben die Zizerser gegen diesen Gegner auswärts 3:2 gewonnen und zuhause 2:3 verloren!! Man darf sich also auf ein spannendes Spiel freuen. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr in der Turnhalle Lärchensaal in Zizers, Fans sind herzlich willkommen. |
28. September 2008: Walensee-Cup als gelungene Saisonvorbereitung Unerwartet erfolgreich schnitt die Damenmannschaft am Sonntag, 28. September in Walenstadt am gutbesetzten Walensee-Cup ab. Nebst einem Sieg gegen Näfels wurde in den restlichen 5 Spielen jeweils unentschieden gespielt, was am Schluss zum ausgezeichneten 2. Schlussrang hinter dem Churer 2. Ligateam reichte. Im letzten Spiel gegen eben diese Churerinnen wäre sogar ein Sieg und somit auch der Turniersieg möglich gewesen. Man darf sich auf jeden Fall auf den Saisonstart in der 3. Liga freuen und zuversichtlich den ersten Spielen entgegenfiebern. |
28. September 2008 : Schiedsrichter-Ausbildung mit praktischer Prüfung abgeschlossen. Nachdem Ursula Jaag, Ursina Vogt, Martin Hofmann und Thomas Bürgi die theoretischen Prüfungen mit Bravour bestanden, haben sie nun auch noch den praktischen Teil der Prüfung hinter sich gebracht und diese Prüfung ebenfalls problemlos bestanden. Wir gratulieren unseren vier Schiedsrichtern ganz herzlich und danken für die Bereitschaft, diese Ausbildung für unseren Club zu machen. |
03.09.2008: Teilnahme am Walensee-Cup als Saisonvorbereitung Die Zizerser Damen- und Herrenmannschaft startet am Sonntag, 28. September am Walensee-Cup in Walenstadt. Dieses Turnier dient der Vorbereitung auf den Start in die Hallensaison, welche anfangs Oktober mit den ersten Meisterschaftsspielen erfolgt. |
03.09.2008: Schiedsrichter-Ausbildung abgeschlossen!! Um in der offiziellen Meisterschaft des Schweizerischen Volleyballverbandes mitspielen zu können, muss jeder Club brevetierte Schiedsrichter stellen. Von Volley Zizers haben nun Ursula Jaag, Ursina Vogt, Martin Hofmann und Thomas Bürgi diese Ausbildung gemacht und die theoretische Prüfung mit Bravour bestanden. Ende September folgt noch die praktische Prüfung, die für die vier Zizerser Schiris jedoch keine allzu grosse Hürde darstellen sollte. |
04.06.2008: Damenmannschaft steigt bereits nach einer Saison in die 3. Liga auf!! Völlig überraschend kann die Damenmannschaft von Volley Zizers bereits nach der ersten Saison von der 4. in die 3. Liga aufsteigen. Dies obwohl in der Meisterschaft hinter Thusis "nur" der zweite Rang belegt wurde. Weil die oberen Ligen jedoch etwas aufgestockt wurden, durften nun auch die Zizerser Damen in die 3. Liga aufsteigen. Knapp verpasst haben den Aufstieg hingegen die Zizerser Herren, die die 4. Liga-Tabelle lange Zeit anführten. Der Aufstieg soll nun aber in der Saison 2008/2009 angestrebt werden. |
Anlässlich der Generalversammlung der Spielriege des TV Zizers vom 29. März 2008 wurde beschlossen, die Spielriege als solche aufzulösen. Im Anschluss an die Generalversammlung fand die Gründungsversammlung des Volleyball-Clubs Zizers (Volley Zizers) statt. Sämtliche Mitglieder der Spielriege traten in den neu gegründeten Verein über. Was sich schon seit mindestens einem Jahr abzeichnete, wurde nun Tatsache. Nachdem die Volleyballer/innen der Spielriege des TV Zizers vor einem Jahr beschlossen hatten, erstmals an der offiziellen Meisterschaft des Schweizerischen Volleyballverbandes (SwissVolley) teilzunehmen, machte ein Verbleib beim Graubündner Turnverband und dem Schweizerischen Turnverband schon aus rein finanziellen Aspekten keinen Sinn mehr. Ohne Austritt aus dem GRTV und STV wären die Volleyballer/innen gezwungen gewesen, beiden Verbänden die Beiträge zu entrichten, was die finanziellen Möglichkeiten der Vereinskasse überstiegen hätte. 31.03.2008/H.Hafner |
Homo Volleyballus Frauen und Männer sind grundverschieden. Die Unterschiede entwickelten sich in den Urzeiten der Menschheitsgeschichte – Steinzeit, Höhlenbewohner… Damals überlebten nur Sippen mit funktionierender Rollenverteilung. Also dort, wo es den Männern gelang, stundenlang stumm hinter Büschen zu hocken, sich auf den antrabenden Hirsch zu fokussieren, die Beute mit einem gezielten Keulenschlag oder Pfeilschuss zu erlegen und danach den Weg nach Hause wieder zu finden. Währenddessen mussten die zurückgelassenen Frauen die Kinder beaufsichtigen, sie ernähren, vor wilden Tieren schützen, Beeren pflücken usw. – und alles gleichzeitig… Zudem sorgten sie für Harmonie in der Sippe und schauten, das keine interne Keilerei die Überlebenschancen verringerten. Diese über Jahrtausende angeeigneten Verhaltensweisen haben sich in den Genen verankert und machen sich darum selbst beim modernen Homo Volleyballus noch immer bemerkbar. So ist auch der männliche Homo Volleyballus voll auf Angriff fokussiert. Hier kann er Jagd- und Balztrieb auf «einen Schlag» ausleben. Den Ball möglichst hart ins gegnerische Feld auf die Beute zu «keulen», macht ihn glücklich und zufrieden. Dass er zuvor drei Gratisbälle vermasselt, zwei verpritscht, keinen einzigen verteidigt und sämtliche Services verhängt hat, trübt sein Erfolgserlebnis und seine Selbsteinschätzung in keiner Weise. Ganz anders die Frauen. Sie sind auf «schützen und verteidigen» konditioniert. Sie wollen den Ball also möglichst lange in der Luft halten. Und weil sie’s gerne machen, wird stundenlang und in allen Variationen verteidigt. Sogar beim Aufwärmen vor dem Match wird noch eine Verteidigungsübung eingebaut. Undenkbar im Männervolleyball – dort habe ich diesen Usus erst einmal gesehen – das Team wurde von einer Frau gecoacht… Männer wollen brätschen – fertig. Frauen wollen Harmonie. Männer wollen siegen, um ihr Ego zu nähren. Frauen wollen siegen, damit die Stimmung im Team besser wird. Männer wollen im Time-out nicht reden oder zuhören, sondern trinken und schauen, welche Frauen zuschauen. Frauen möchten es im Time-out eigentlich gerne ausdiskutieren. Weil 30 Sekunden aber nicht reichen, sitzt frau halt nach dem Spiel noch im Kreis zusammen. Männer nicht. Sie möchten nach dem Spiel «eins saufen », denn das Trinken hat den Vorteil, dass es das Reden verunmöglicht.(Quelle: Swiss Volley Magazin 1/2008)
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