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Matchberichte Zizerser Herren-Team Saison 2007/2008 |
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| 20.02.2008 (Mondfinsternis): Volley Zizers : March2 Resultat: 2:3 23:25 / 24:26 / 25:23 / 25:20 / 12:15 |
Es war die Nacht der grossen Mondfinsternis. Turnhalle Mastrils |
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18.02.2008
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Alles oder nichts: so lautet das Motto für die verbleibenden zwei Meisterschaftsspiele. Und getreu diesem Motto spielten die Zizerser Herren gegen die jungen Churer, die bereits in der Vorrunde 3:0 bezwungen werden konnten. Waren die Sätze im Vorrundenspiel noch sehr eng, wurden die Zizerser ihrer Favoritenrolle diesmal mehr als gerecht und liessen nie einen Zweifel darüber aufkommen, wie das Spiel anders als 3:0 hätte ausgehen können. Nun kommt es am kommenden Mittwoch, 20. Februar, um 20.30 Uhr in Mastrils zum grossen Showdown gegen March. March wurde in der Vorrunde auswärts knapp mit 3:2 besiegt. Im Fernduell gegen Untervaz und Walenstadt nützt den Zizersern allerdings nur ein 3:0 Heimsieg wirklich etwas. Halten Sie diesem Druck stand? Turnhalle Lärchensaal, Zizers |
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| 07.02.2008: Volley Pizol3 : Volley Zizers Resultat 1:3 |
Nach der schmerzlichen Niederlage gegen Untervaz war Wiedergutmachung angesagt. Insbesonders, wenn man die minimalen Chancen auf den Meisterschaftssieg und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga am Leben erhalten wollte. Durch die Absenz der Mittelangreifer Ivan und Boppi waren wir gezwungen, Passeur Hugo, der früher jahrelang, nein jahrzehntelang, wenn nicht sogar jahrhundertelang, als Mittelangreifer agierte, für diese Position zu reaktivieren. Der erste Satz begann ansprechend, schliesslich war ja Marcel vorn am Netz und wirbelt dort in bekannter Manier. Doch leider gibt es im Volleyball den Rotationszwang und irgenwann kam dann auch Hugo vorne in die Angriffsreihe. Dazu gibt's nur eines zu bemerken: zum Glück gab's noch die Aussangreifer! Im zweiten Satz folgte dann eine deutliche Steigerung. Alle spielten nun konzentrierter, druckvoller und mit deutlich weniger Eigenfehlern. Sogar die Aufschläge bekamen wir mit der Zeit in den Griff. Zur allgemeinen Erleichterung konnten wir diesen zweiten Satz gewinnen, obwohl unser Spiel noch alles andere als überzeugend war. In den Sätzen drei und vier verzeichneten wir nochmals eine Leistungssteigerung und mussten eigentlich nie mehr um einen weiteren Satzverlust bangen. Sogar Hugo gelang nun hie und da ein erfolgreicher Angriff oder Block! Aber das ist nur eine Randnotiz. Wichtig ist nur, dass wir dieses Spiel gewonnen haben und das, zwar kleine, Flämmlein der Hoffnung immer noch nicht erloschen ist!! Turnhalle Feldacker, Mels |
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30.01.2008: |
Dieser Bericht ist anders als die bisherigen, weniger lustig, weniger unterhaltsam, weniger amüsant. Unser talentierter Matchbericht-Schreiberling "Boppi" weilt nämlich zur Zeit im fernen London um seine Sprachkenntnisse aufzupolieren. Damit fehlt er uns natürlich nicht nur als exklusiver Hofberichterstatter sondern eigentlich fast noch mehr als druckvoller Mittelangreifer...wie wir schmerzlich beim Match gegen Untervaz erfahren mussten. Dass "Boppi" unsere Matchberichte dafür in Zukunft auch in englischer Sprache schreibt und sie auf der Frontseite der "New York Times" erscheinen werden, ist irgendwie ein schwacher Trost. Das Spiel gegen Untervaz begann gut. Der erste Satz war zwar ein stetes Auf und Ab, Hin und Her, Vor und Zurück, aber am Schluss setzten wir uns doch noch durch. Das gab Selbstvertrauen für uns und Frust auf Seiten der Untervazer. Nicht ganz der Zizerser Tradition entsprechend aber dafür getreu dem Motto "never change a winning team" wurde auf Zizerser Seite der zweite Satz mit der gleichen Formation wie der erfolgreiche erste Satz in Angriff genommen. Diese Taktik schien sich zu bewähren, denn nur waren die Zizerser so richtig schön eingespielt, während die Untervazer sich hauptsächlich aufs Lamentieren und Reklamieren bei der Schiedsrichterin als aufs Spiel fixierten. So erstaunte es nicht, dass die Einheimischen recht schnell in Führung gingen und diese konstant ausbauten. Wenn gegen Ende des Satzes die Konzentration auf Zizerser Seite nicht extrem stark nachgelassen hätte, wäre der Punktestand der Untervazer wohl im einstelligen Bereich geblieben. Nach dieser doch "relativ" locker herausgespielten 2:0-Führung war es klar, dass in Satz drei jene Spieler, die bisher auf der Ersatzbank sassen, zum Einsatz kommen mussten. Ob es dieser Wechsel war oder der frappante Leistungsabbau der bisherigen Spieler, oder eine Kombination beider Tatsachen...auf jeden Fall passte plötzlich nichts mehr zusammen. Erschwerend kam hinzu, dass Untervaz sich mächtig gegen die drohende 0:3 Niederlage aufbäumte und nun plötzlich besser spielte. So ging dieser dritte Satz aus Zizerser Sicht ganz klar verloren. Der vierte Satz sollte die Zizerser wieder auf den alten Erfolgsweg bringen, spielten nun doch wieder jene sechs, die die ersten beide Sätze so überzeugt hatten. Doch irgendwie war nun einfach der Wurm drin...im Zizerser Spiel...out of control...rien ne va plus! Kurz und bündig: der vierte Satz war eine Klatsche, eine Ohrfeige...eine Katastrophe. Einmal mehr musste also der fünfte Satz über "to be or not to be" entscheiden. Unnötig zu sagen, dass nach einem solchen Spielverlauf sämtliche psychologischen Vorteile bei den Untervazern lagen. Erstaunlicherweise verlief der fünfte Satz aber recht lange sehr ausgeglichen...bis schliesslich gegen Satzende auf Zizerser Seite die Eigenfehler-Quote rapide anstieg und es so kam, wie es kommen musste: Der Sieg für Untervaz. Turnhalle Lärchensaal, Zizers |
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| 18.01.2008: Pizol 2 : Volley Zizers Resultat: 1:3 22:25 / 10:25 / 25:21 / 11:25 |
Drei Sätze liefen, wie ein Messer durch die Butter gleitet – eine Butter, die man zuvor noch eine Dreiviertelstunde mikrowelliert und anschliessend für 2,5 Stunden zur Bräunung in die pralle Mittagssonne, eines wunderschönen Sommertages gelegt hat. Leider waren nicht alle diese drei Sätze zu unseren Gunsten. Aber schön der Reihe nach: Nach einem wilden Fight im ersten Satz, bei dem wir Fortuna überlisten und auf unsere Seite ziehen konnten, kam der erste Buttersatz. Für uns. Natürlich gab das tollen Aufwind … und wir hoben auch ab. Nur nützt abheben alleine nichts, wenn dafür der Ball am Boden bleibt. Und das tat er. Vorwiegend auf unserer Seite. Verzweifelt ringend erlebten wir Buttersatz Nr. 2 – nur leider diesmal für Pizol II. Das brachte uns wieder zurück auf den Teppich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die ganzen Wände dieser ziemlich winzigen Halle waren nämlich mit Teppich, gleich alten kratzigen Militär-Decken, zugekleistert. Als würde man sich in CIA-abhörsicheren Räumlichkeiten – oder einem Tonstudio aus den 60ern – befinden und kein Smash-Geräusch vermag nach aussen zu dringen. Wahrscheinlich dämpften diese Dämpfer-Wände auch ein wenig unser Spiel im dritten Satz. Die Halle war wie bereits erwähnt ziemlich tief, klaustrophobisch tief um genau zu sein und als Gallier hätte man da drin Paranoia gekriegt, dass einem die Decke auf den Kopf fällt – oder man beim Smashen mit der Hand im einem der Ringe hängen bleibt. Andreas „Boppi“ Boppart Turnhalle Primarschule Heiligkreuz |
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| 16.01.2008: Bündner-Cup Volley Zizers : VBC Chur 2 (3. Liga) Resultat: 0:3 20:25 / 22:25 / 23:25 |
Von Beginn an lief alles nach Plan. Ich hatte meine Turnschuhe dabei, das Trikot und selbst meine Frau. Was konnte da noch schiefgehen. Sogar an Nebensächlichkeiten wie Sporthose und Socken hatte ich gedacht. Beim Einsmashen sah es sehr vielversprechend aus und ich war froh, auf unserer Seite zu stehen. Der erste Ballkontakt von Stefan Lippuner im ersten Satz – der erste Angriff überhaupt – entlockte mir ungewollt ein selbstgefälliges Grinsen, da der Ball – dem Messer einer Guillotine gleich – fast senkrecht in Richtung Boden sauste. Als ich mein unpassendes Grinsen bemerkte, brauchte ich es mittels eines dezent vorgetäuschten Hustenreizes im Hals und unter krächzenden Geräuschen wieder zum Verschwinden. Vor allem war absolut beglückend zu sehen, dass unser neues System zu funktionieren schien. Dazu muss gesagt werden, dass wir neuerdings den Passeur aus der hinteren Reihe in die vordere zwängen – als ob da nicht schon genügend Typen rumstehen würden – um dann wie irre ständig unsere Plätze zu wechseln. Vielmehr hab ich vom System noch nicht verstanden. Aber es scheint effektiv zu sein. Wir haben also drei Sätze lang rotiert und penetriert, bis mir fast schwindlig war. Endgültig schlecht wurde mir dann aber, als ich zufällig mal einen Blick auf das Spielresultat warf. Um ehrlich zu sein: Speiübel! Zum Kotzen. Vor lauter Penetrieren hatten wir doch tatsächlich vergessen, zwischendurch auch mal noch mitzuspielen. Und die Churer witterten ihre Chance und nutzten die Gelegenheit kaltblütig aus, um uns in drei Sätzen weg zu pusten. Wir hätten es in der Hand gehabt … es hätte ebenso 3:0 zu unseren Gunsten ausgehen können. Mit dem neuen System kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Aber wie schon einmal anderweitig bemerkt: Wir sind Männer. Und die können normalerweise nur immer eine Sache auf einmal. Die einzige Herausforderung für uns wird es jetzt sein, dieses Rotierspielchen parallel zum Volleyballspielen zu machen. Dann sind wir unschlagbar. Wobei: eigentlich sind das ja zwei völlig verschiedene Sportarten … Rotieren und Volleyballspielen, mein ich. Man spielt ja auch nicht „Eile mit Weile“ und „Monopoly“ gleichzeitig!? Ich überleg mir, ob ich nicht für Rotierfreudige, den Rotier-Club Zizers gründen sollte. Aber das ist noch nicht spruchreif. Andreas „Boppi“ Boppart Turnhalle Mastrils |
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04.01.2008: |
Es gibt Dinge, über die spricht man nur ungern. Die Top-Drei auf der ungeschriebenen Liste der „Ich-sprech-nicht-darüber-also-frag-mich-auch-nicht-danach"-Wertung wären hierzulande wohl Geld, Sex und Misserfolge bei Volleyballmatches. Wobei Letztgenanntes wohl noch vor den beiden anderen zu platzieren wäre. Irgendwie hatte es einfach nicht sollen sein. Vollgepumpt mit Mamas Weihnachtsessen und Weihnachtskeks-Mengen, die in Kilogramm-Gefilden anzusiedeln sind, glich das Spiel eher einem Weight-Watchers-Treffen, denn einem rasanten Sportereignis. Es scheint, als seien die Kekse und die Gerichte über die Festtage bei den Zizersern deutlich besser gewesen als bei den Walenstädtlern. Anders lässt es sich nicht erklären, dass wir beim Abheben sichtlich mehr Mühe bekundeten und … ach was solls: Wir haben verloren und da kann man eigentlich gar nicht viel darüber schreiben. Man redet ja eigentlich nicht darüber. Vielleicht war ja sogar ein bisschen Absicht dahinter? Und wir haben einfach in ungebremster Feststimmung den Geschenke-Reigen von Weihnachten ein bisschen weitergeführt? Genau! Das muss es sein. Also liebe Liga-Gegner: Zieht ja keine voreiligen Schlüsse, denn wehe euch, wenn unsere Keksüberdosis erstmal verdaut ist … Andreas Boppart Turnhalle Exi, Walenstadt |
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| 06.12.2007: Chur3 : Volley Zizers Resultat: 0:3 ( 24:26 / 23:25 / 19:25 ) |
Tabellentechnisch gesehen erinnerte das Spiel stark an die Begebenheit von David und Goliath. Falls das einigen noch ein Begriff sein sollte. Nein, diese Story ist nicht von den Gebrüdern Grimm. Na egal. Tatsache war, dass da vielmehr David gegen David gespielt hat. Und das klare Resultat täuscht über die knappen Satzentscheide hinweg. Die Churer Jungspunde mit ihrer konstanten Dreier-Angriffskette hatten wir zwar bald einmal durchschaut – doch nur Gucken reicht halt wirklich nicht, um auch zu Punkten. Andreas Boppart Turnhalle Sand 1, Chur |
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| 23.11.2007: Volley Zizers : Pizol 3 Resultat: 3:1 (25:23 / 22:25 / 25:13 / 25:18) |
Ich versuche hier verzweifelt, ein paar fehlerfreie Zeilen hinzuschreiben, denn der Versuch kommt einem Blindflug gleich. Während dem gestrigen Match hatte meine Nase in einem Anflug von Grössenwahnsinn die Überzeugung, einer Försterhand die Stirn bieten zu können. Nun – der «Wahnsinn» hat sie unterdessen verlassen. Die «Grösse» jedoch ist nicht nur geblieben, sondern hat frappant zugenommen. Und mit meinen zwei Glubschern versuche ich jetzt abwechslungsweise an der Knolle vorbeizuzielen, um ein paar Buchstaben zu erhaschen. Naja … ganz so schlimm ist es vielleicht nicht. Aber ich bin schliesslich ein Mann und wenn die mal Schmerzen haben … Andreas Boppart Turnhalle Lärchensaal, Zizers |
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12.11.2007:
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Das Spiel wird nicht in die Geschichte eingehen – vielmehr ist es eine Fortsetzung derer. Wir schreiben das Jahre 1539. Anno dazumal klagt Untervaz mit anderen Dörfern gemeinsam gegen Zizers und verlangt, bei der Wahl des Landammanns ein Wörtchen mitreden zu dürfen. Und löst damit einen Zwist aus, der seinesgleichen weit sucht. Tatsächlich kommen sie damit durch und ein Vierteljahrtausend wird dann hin und her gestritten, ob wirklich nur ein Zizerser Landammann sein kann. Noch 1717 erwirkt die unbeugsame Gemeinde Zizers, dass das Churer Urteil nie anerkannt worden sei. Andreas Boppart MZH Untervaz, Zuschauer: ca 20 |
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| 10.11.2007: March2 : Volley Zizers Resultat: 2:3 (15:25 / 25:21 / 25:20 / 13:25 / 14:16) |
Die Romantik des Schneefalls bei der Anfahrt liess nichts von der anbahnenden dramatischen Begegnung erahnen. Dank hugo’schem GPS fanden wir durch das einheitliche Weiss problemlos zum Schauplatz der Arena in Lachen – wo uns das Lachen sehr schnell vergehen sollte. Zumindest vorübergehend. Durch das lange Sitzen muss sich wohl bei Ivan, einem unserer Mitteltower, das Zielfernrohr leicht verschoben haben. Vielleicht haben die Lachener aber auch irgendwas an der Spielfeldlinie manipuliert, anders lässt sich nicht erklären, dass Ivan seine ersten zehn Angriffe neben das Spielfeld setzte. Nichtsdestotrotz waren wir nach dem ersten Satz noch die Lachenden. Vielleicht war dieses energieraubende Lachen auch der Grund eines knapp darauf folgenden Energietiefs, welches also gar nicht zum Lachen war. Nichts mit lockerem Spaziergang zum Sieg. Draussen viel der Schnee vom Himmel und drinnen die Herzen in die Hosen. Irgendwie ging eigentlich so ziemlich alles dorthin. Also in die Hosen. Dem Wetter entsprechend «eiskalt» konterte der Gegner und kaperte damit den zweiten Satz. Über den dritten Hüllen wir uns in «eisiges» Schweigen. Nur soviel: Irgendwie schien der ein Klon des zweiten zu sein. Wahrscheinlich brauchen wir einfach immer wieder diesen Tritt in den Hintern – anders ist es nicht zu erklären, dass wir den vierten Satz wieder mit 25:13 für uns entschieden. Im Vergleich zum Rest fast schon lacherlich … pardon: lächerlich! Über den Schlusssatz lassen wir besser auch Gras wachsen – oder Schnee fallen, wie auch immer. Nach katastrophalem Start, schon fast spielentscheidendem Rückstand und zwei abgewehrten Matchbällen zogen wir einen Schlussstrich. Und waren die Lachenden. Für ganz kurz zumindest. Auf der Heimfahrt ohne GPS haben wir uns tatsächlich verfahren … die scheinen nicht nur die Spielfeldmarkierungen sondern gleich auch noch ihr ganzes Strassennetz manipuliert zu haben … Andreas Boppart TH Seefeld, Lachen, Zuschauer: ca. 7 |
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31.10.2007: |
Ich hatte mir einen der besten Plätze ergattert, das Spiel zu beobachten: Mitten im eigenen Spielfeld. Also verfolgte ich. Und wie ich beobachtete. Tatsächlich war es so, dass ich vier Sätze lang ausser verfolgen eigentlich gar nichts mehr anderes tat. Vielleicht liegt das daran, dass wir Männer bekanntlicherweise nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun können? Unglaublich faszinierend, wie Pizol immer und immer wieder die Angriffe sauber aufbaute und die Bälle in unsere Platzhälfte drosch. Und ich war life dabei. Mittendrin. Und beobachtete. Gleichzeitig verbrauchte ich meine ganze Energie mit repetieren meines gesamten Volleyball-Wissens, ähnlich einem Tanzschüler im Anfängerkurs. Und ziemlich genauso tapsig benahm ich mich dann auch. Andreas "Boppi" Boppart TH Mastrils, Zuschauer:
2, Schreiberin: Ursina Vogt |
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22.10.2007: |
Klar war: Das Spiel gegen das starke Team aus Walenstadt würde uns aufzeigen, wo wir uns kräftemässig in etwa bewegen. Da standen wir nun auf dem Feld. 12 nervöszittrige Beine, wobei das klappern im ohrenbetäubenden Motivationsapplaus der doch vereinzelt anwesenden Zuschauer dankbar unterging. Stellungsspiel war bis anhin nicht wirklich unsere Stärke. Und immer noch klebten Position 1 und 5 tendenziell zu fest an der Seitenlinie, als ob sie dort mit dem Schuhbändel irgendwie eingehängt hätten. Erstaunlicherweise ging Zizers schnell in Führung. Ernüchternderweise waren die Punkte aber auch gleich wieder weg. Doch man vermochte die Stirn zu bieten und musste den ersten Satz so knapp abgeben, dass jedem Hallenanwesenden klar sein musste: Zizers hatte Blut geleckt. Was dann geschah, liess das gegnerische Pendant zum Zizerserblut gefrieren. Die Dezibels der Schlachtrufe wanderten von Punkt zu Punkt von Walenstadt in Richtung Zizers. Und Zizers spielte, als hätten sie die Lacigas verschluckt. Matrix-gleich stiegen die zizer’schen Angreifer in die Höhe und bretterten die Bälle in die gegnerische Platzhälfte. Gut möglich, dass demnächst eine Renovation des Hallenbodens ansteht. Clever nutzten sie die Löcher, welche sich bei den immer verwirrter rotierenden Spielern vom Walensee gekoppelt mit deren Pupillen mehr und mehr vergrösserten. Während dem dritten siegreichen Satz in Folge war das «Knacken» fast hörbar, als der Widerstand von Walenstadt brach. Final war es nicht auszumachen, was grösser war: Die Freude über den verdienten Sieg, oder das Erstaunen über die bis anhin schlummernden Talente. Sicher ist: Wir sind abgehoben – und wir werden es wieder tun! Andreas „Boppi“ Boppart TH Lärchensaal Zizers, Zuschauer: 7,, Schreiberin: Ursina Vogt |
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